GASTKOLUMNE

Fr, 03. Jul. 2020

Annetta Schuppisser aus Tägerig ist 21 Jahre alt und studiert Betriebsökonomie an der Universität Zürich. Sie hat drei Jahre lang die jglp Aargau geleitet, ist aktuell im Strategieteam der glp AG, dem VSUZH Rat, trainiert Kinder im Segeln und arbeitet im Grand Casino Baden.

Schön ist sie, die Schweiz – eine Ausflugsempfehlung

Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus von Sarnen zur Stöckalp und dann mit der Seilbahn nach Melchsee-Frutt. In Melchsee-Frutt, auf 1650 m.ü.M., konnten wir unsere 19 km-Wanderung in Richtung Engelberg starten. Beginnend mit dem Melchsee verlief die Route auch am Tannensee, Engstlensee und Trübsee entlang. Traumhafte kleine Wege über Stock und Stein erwarteten uns mit einer wunderbaren Aussicht. Die Ruhe, welche uns umgab, war unglaublich und ab und zu, überraschend oft sogar, trafen wir ein Murmeli auf dem Wege an. Neben zwei kürzeren, steilen Anstiegen verlief die Wanderung mehr oder weniger eben bis zu Kilometer zwölf, wo dann der Abstieg begann, da Engelberg, unser Ziel, auf 750 m.ü.M. liegt. Wir teilten uns die Wanderung auf zwei Tage auf, sodass wir sie gelassen angehen und unsere freien Tage im Sommer schön geniessen konnten. Sinn und Zweck der Wanderung, welche wir in der Lektüre «Bierwanderungen Schweiz» entdeckten, war es, zum Schluss ein lokales Bier zu geniessen, hinter welchem eine witzige Geschichte steckt.
Als Heineken die traditionsreiche Luzerner Brauerei Eichhof kaufte, wurde ein Protestbier namens «Keineken» gebraut. Heineken fand diesen Namen wohl nicht allzu lustig und liess den Namen «Keineken» erfolgreich verbieten (schade, aber wohl richtig). Heute wird das Bier unter dem Namen «Engelberger Klosterbräu» von der Brauerei Luzern vertrieben und kann am Ziel der Wanderung genossen werden. Manchmal braucht man sich für atemberaubende Erlebnisse lediglich drei Stunden in den Zug setzen und sich auf ein kleines Abenteuer einlassen.

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