Der Garten im Zeichen vom 1. August

Di, 04. Aug. 2020

Bewohner und Gäste waren am Nationalfeiertag zur 1.-August-Feier eingeladen. Ansprache, Alphornklänge und ein feines Essen standen im Mittelpunkt der Bundesfeier.

Es sind aussergewöhnliche Zeiten, dennoch liess es sich das Alterszentrum am Buechberg in Fislisbach nicht nehmen und lud die Bewohnerinnen und Bewohner, sowie deren Angehörige, am Nachmittag des Nationalfeiertages zu einer schlichten 1.-August-Feier ein. Das Duo Silberhorn (Hans und Werner Hauenstein) war für den musikalischen Auftakt und die Begleitung der Feier besorgt. Sie verwöhnten die zahlreichen Gäste mit Alphornklängen und Blasmusik. Nach einer kurzen Begrüssung durch Geschäftsleiter Thomas Rohrer, hielt Edith Saner, Grossratspräsidentin und Verwaltungsratspräsidentin des Alterszentrums, die Festansprache. Sie wäre über den Mittag an der Bundesfeier in Wettingen und am Abend an der Feier in Böttstein gewesen. Beide Feiern wurden jedoch abgesagt. Dennoch überreichte Saner in einem kurzen offiziellen Akt die jeweilige Ansprache, damit diese auf der Homepage aufgeschaltet werden konnte.
Edith Saner dankte einleitend den Bewohnerinnen und Bewohnern für ihre Geduld und ihren Durchhaltewillen während der Coronazeit mit all’ den vielen Regeln und all’ den grossen Einschränkungen, die zu beachten waren. Die Pandemie habe gezeigt, wie das eigene Umfeld und die Natur wichtig sei. Deshalb widmete Saner ihre Ansprache im Alterszentrum Fislisbach der Natur und im Besonderen dem Garten. Sie erwähnte, wie sie in ihrem eigenen Garten die Ohrwürmer als Nützlinge entdeckte, nachdem sie sich zuerst Gedanken über die Vernichtung eines vermeintlichen Schädlings machte. Dieses Beispiel zeige auf, wer sich mit der Vielfalt des Gartens, der Pflanzen und der unterschiedlichen Lebewesen in diesem Umfeld beschäftige, der übe sich in Toleranz, Geduld und Respekt, im Überdenken von schlechten Erfahrungen aus. «Im Garten wird manchmal auch sichtbar, dass sich nicht alle Pflanzen gleich gut vertragen und Distanz manchmal das richtige Rezept sein kann», so Saner weiter. Sie dankte den Bewohnerinnen und Bewohnern, dass sie in ihren langen Lebensjahren Sorge getragen haben zu unserer Natur und auch wussten, wie ein vielfältiger Garten zu pflegen ist. «Ich danke Ihnen, für das was Sie für die Schweiz – unsere Heimat – geleistet haben» schloss die Grossratspräsidentin ihre Festansprache.

Benedikt Nüssli

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