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Traum erfüllt — erste CD selbst produziert

Di, 18. Aug. 2020

Das neue und einzige Album «MoonRise» von Tom’s Wildgrass ist da! Bis auf zwei Songs stammen alle aus der Feder von Tom Bodenmann und seiner Partnerin Ruth Wäger. Vier Jahre liess sich die Band bis zur Veröffentlichung der CD Zeit. Viel Herzblut und Leidenschaft stehen dahinter.

Sie haben an den Songs gefeilt bis es dem entsprach, was sich die vier Musiker und Musikerinnen von «Tom’s Wildgrass» vorgestellt haben. Treibende Kraft war Bandgründer Tom Bodenmann. «Ich und die anderen Bandmitglieder sind Perfektionisten», sagt er. «Der Aufwand hat sich gelohnt. Die CD ist genauso geworden, wie wir uns das vorgestellt haben.» Bodenmann hat Musik im Blut. Seine Eltern führten 30 Jahre lang das Bluegrass Family Festival in Stetten durch. Bis heute spielt er in der Band der Eltern mit. Das Genre ist der traditionelle Bluegrass (Volksmusik aus den USA). Vor zehn Jahren gründete Bodenmann eine eigene Band, um dem Bluegrass einen eigenen Stempel aufzudrücken.

Inspiration in der Natur gefunden
Einmal im Jahr reist Bodenmann mit seiner Partnerin in den Osten der USA. Hier entstand 1940 der Bluegrass. Der Name stammt vom blau-grünen Gras der Wiesen auf den Hügeln der US-Bundesstaaten Kentucky und Tennessee. Die Inspiration für die meisten Songs holt sich Bodenmann vor Ort in den Nationalparks.
Mit vielen Ideen und Eindrücken im Gepäck geht es zurück nach Stetten. Bei der Umsetzung experimentierte die Band mit verschiedenen Instrumenten. Jedes Mitglied bringt weitere Ideen ein. So entstanden vielschichtige Lieder. Gefühlvolle Balladen wie auch temporeiche und kraftvolle Lieder. «Wir spielen am liebsten akustisch ohne Verstärker», sagt Bodenmann. «Ein Publikum mit 50 bis 80 Personen ist dazu ideal.»

Auftritte auf Schweizer Bühnen
Ein Traum wäre es für Bodenmann, mit seiner Band an einem Festival in den USA aufzutreten. Bis anhin spielten sie in der Schweiz an mehreren Musikfestivals. Aufritte am Country Festival Albisguetli (ZH) und beim Filmfestival Zermatt gehörten ebenfalls dazu. Im Ausland standen die Festivals in München, La Roche-sur-Foron (F) und Ewob (Holland) an. «Es ist für jeden Musiker ein Highlight, wenn dem Publikum die selbstgeschriebenen Songs gefallen», sagt Bodenmann. «In der Schweiz ist es schwierig, als Musiker von der Musik leben zu können», sagt Bodenmann. Er unterrichtet als Lehrperson naturwissenschaftliche Fächer an der Berufsschule in Brugg. Seit seinem zwölften Lebensjahr spielt Bodenmann Banjo. Vor fünf Jahren kam die Mandoline dazu.

Leidenschaft für die Musik teilen
Partnerin von Bodenmann ist Ruth Wäger. Er lernte sie vor 23 Jahren bei einem Auftritt kennen. Die beiden teilen bis heute die Leidenschaft zur Musik. Sie ist Sängerin in der Band und spielt auch Gitarre. Weitere Bandmitglieder sind Liz Schneeberger, Gesang und Geige und Hannes Beyer, Kontrabass. Für die CD-Produktion hat sich Bodenmann ein Heimstudio eingerichtet. «Das Computerprogramm bietet sehr viele Möglichkeiten. Es dauerte fast ein Jahr bis ich alles im Griff hatte», sagt er. Der Vorteil einer eigenen CD-Aufahme liegt für den Musiker klar auf der Hand. Die Band konnte sich für die Aufnahmen Zeit lassen und an den Songs feilen. In einem professionellen Tonstudio wäre dies wegen der Kosten nicht möglich gewesen.

Debora Gattlen

Mehr Infos auf wildgrass.ch

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