Die National Summer Games in Zug waren ein Erfolg
Behindertensport. Vier Tage lang sorgten spannende Wettkämpfe, grosse Emotionen und viele besondere Begegnungen bei den National Summer Games von Special Olympics Switzerland in Zug für eine einzigartige ...
Die National Summer Games in Zug waren ein Erfolg
Behindertensport. Vier Tage lang sorgten spannende Wettkämpfe, grosse Emotionen und viele besondere Begegnungen bei den National Summer Games von Special Olympics Switzerland in Zug für eine einzigartige Atmosphäre. Mitten im Geschehen: der Behinderten-Sportclub Wohlen-Lenzburg (BSCWL) mit einer Delegation von 17 Leichtathletinnen und -athleten, sieben Radfahrerinnen und Radfahrern, zehn Schwimmerinnen und Schwimmern und neun Coaches. Die Schwimmerinnen und Schwimmer reisten täglich mit dem öffentlichen Verkehr ins Hallenbad Lättich nach Baar. Für Sophia Hutter aus Niederrohrdorf waren die Summer Games besonders erfolgreich: Sie holte im Freistil-Schwimmen eine Goldmedaille.
Ein weiterer Höhepunkt war die Eröffnungsfeier am Donnerstagabend in der bis auf den letzten Platz gefüllten OYM Hall. Unter grossem Applaus marschierten die Delegationen aus der ganzen Schweiz sowie internationale Gäste ein. Moderiert wurde die Feier von Nik Hartmann und Christa Rigozzi. Besonders sympathisch führte auch die Botschafterin der Spiele, Fabienne Villiger, durch den Abend. Unterstützt wurde die Feier von zahlreichen prominenten Gästen, darunter Bundesrat Martin Pfister. Mit dem Athletinnen- und Athleten-Eid, dem Entzünden der «Flame of Hope» und dem Fahnenaufzug wurden die National Games offiziell eröffnet. Für den musikalischen Höhepunkt sorgte Marc Sway mit seiner speziell für die Spiele adaptierten Version von «Es chunnt eso wies chunnt». Spätestens jetzt hielt es niemanden mehr auf den Sitzen – die OYM Hall verwandelte sich kurzerhand in eine grosse Tanzfläche.
Doch die Games waren weit mehr als ein Sportanlass. Das Olympic Village entwickelte sich zum Treffpunkt für Athletinnen und Athleten, Coaches, Familien und Besuchende. Zwischen den Wettkämpfen und bis spät in den Abend wurde gemeinsam gefeiert, getanzt, gespielt und gelacht. Zahlreiche Aktivitäten, Konzerte und Begegnungen machten das Village zu einem Ort, an dem neue Freundschaften entstanden und Gemeinschaft gelebt wurde. (zVg)