Mägenwil: Die Gärtnerei Borner ermöglichte Schul- und Kindergartenkindern ein besonderes Naturerlebnis. Sie durften Kartoffeln ernten
Die Treibhäuser der Traditions-Gärtnerei Borner sind seit zwei Jahren Geschichte. Inhaber Beat Borner spendete sie ...
Mägenwil: Die Gärtnerei Borner ermöglichte Schul- und Kindergartenkindern ein besonderes Naturerlebnis. Sie durften Kartoffeln ernten
Die Treibhäuser der Traditions-Gärtnerei Borner sind seit zwei Jahren Geschichte. Inhaber Beat Borner spendete sie für den Gemüseanbau im Kosovo. Statt die frei gewordene Fläche brach liegen zu lassen, pflanzte Beat Borner nun Kartoffeln für ein Schulprojekt an.
Er wollte etwas Nachhaltiges schaffen. Beat Borner, Inhaber der Gärtnerei Borner, initiierte im Frühjahr das Schulprojekt «Schüler der Schule Mägenwil ernten Kartoffeln». Dafür pflanzte Borner mitten im Dorf auf einer 40 x 30 Meter grossen Fläche Kartoffeln an. Auf dem Land standen früher die Treibhäuser der Gärtnerei. Borner ging es beim Projekt nicht um den Profit, sondern um den sozialen Charakter. Das Erlebnis für Kinder sollte dabei im Vordergrund stehen.
Im April wurden die Kartoffeln gepflanzt und seither von Beat Borner gehegt und gepflegt. Sie gediehen trotz des Hitzesommers bestens. Die Wachstumsphase wurde fotografisch dokumentiert. Bevor die Kinder nun die Kartoffeln ernten konnten, vermittelten ihnen im Vorfeld ihre Lehrpersonen anhand der gemachten Fotos das Wachstum der Kartoffeln und Hintergrundinfos über den Kartoffelanbau.
Ernte bereitete den Kindern Spass
Am Donnerstag, 10. September, fand die Kartoffelernte mit den Schulkindern statt. Das Kraut wurde bereits drei Wochen davor entfernt. Fast 100 Schülerinnen und Schüler der Schule Mägenwil (Kindergarten, 4., 5. und 6. Klasse) kamen in den Genuss, von Hand Kartoffeln zu ernten. «Den Kindern hat das Ernten sichtlich Spass bereitet», sagt Beat Borner. Und das kam nicht von ungefähr. «Jedes Kind brachte eine Tragtasche mit. Darin konnten sie so viele Kartoffeln sammeln, wie sie nach Hause tragen konnten», so Borner. Ihr Einsatz belohnte er zusätzlich. Für alle Schülerinnen und Schüler gab es nach getaner Arbeit eine Stärkung mit Getränken und einem Dubler Mohrenkopf. «Ich bedanke mich bei allen Lehrpersonen, die das Projekt unterstützten und so den Kindern zu einem unvergesslichen Erlebnis verhalfen», sagt der Gärtnerei-Inhaber.
Debora Gattlen