Kurt Oldani las aus seinem Buch «Höbelspöh»

Di, 29. Sep. 2015

Die Vernissage zu Kurt Oldanis neustem Werk war ein Vollerfolg. Mehr als 70 Personen kamen in den Genuss einer feinen Auswahl seiner Kurzgeschichten.

Ich han rüdig Freud, so es wackers Schärli begrüesse z’dörfe, so Kurt Oldani. Der Autor las am Sonntagabend aus seinem neusten Werk eine feine Auswahl, sozusagen literarische Häppchen. Einfach köstlich, wie er von seinem ersten Tag im Bundeshaus erzählt. Wie er gestandenen Parlamentariern begegnet, er seinen Sitz im Nationalratssaal einnimmt und die Glocke des Präsidenten hört. Der schrille Ton aber, stellte sich heraus, war der Ton seines Weckers.
Oldanis veröffentlichte Kurzgeschichten mit dem Titel «Hobelspöh» sind eine Auswahl aus über 900 «Angetippt», die in dieser Zeitung erschienen sind. Ab und zu berichtet der Autor von vergangenen Zeiten, so zum Beispiel als die Beichte noch weitverbreitet war. Oder über vergessene Ausdrücke. «Es ist schade, dass alte sprachliche Ausdrücke immer weniger gebraucht werden.» Typische Bezeichnungen sind vielfach verloren gegangen, eine Auswahl von diesen verpackte der Autor in zwei weitere Kurzgeschichten. Die Vernissage wurde umrahmt mit Liedern aus den 50er-Jahren von Kurt Oldanis Schwiegertochter Elena Santana Oldani. Sie wurde begleitet am Klavier von Reto Brühwiler. Sohn Raphael Oldani gab eine Kostprobe aus seinem neusten Kabarettprogramm «Ich habe 40».

Bezug: Volg-Läden Hägglingen, Mägenwil, Mülligen, Niederwil, Oberrohrdorf, Othmarsingen und Wohlenschwil; in Tägerig beim Beck Rudolf sowie bei Coiffeur Zehnder oder beim «Reussbote» zum Preis von 29 Franken

 

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