Arbeits- und Ausbildungsplätze in der «Geere»

Di, 08. Sep. 2020

Gewerbeverein Reusstal: Vierter Informations- und Netzwerkanlass des Gewerbevereins Reusstal

Wie überall kommt ein komisches Gefühl auf, wenn man sich nicht wie gewohnt begrüssen kann. Trotzdem war man froh, endlich wieder einen Anlass durchführen zu können und sich die Gewerbler treffen und austauschen konnten.

Der Anlass fand bei der Bäckerei Wirth in Niederwil statt. Manuela und Rainer Wirth empfingen die Gäste in ihrem Café. Nach der Begrüssung durch den Gewerbeverein-Präsidenten, Antonio Giampà, stellte Rainer Wirth kurz sein Unternehmen vor. Es wird bereits in der vierten Generation geführt, beschäftigt über 20 Personen und hat sich laufend weiterentwickelt. So wurde die Filiale Dottikon renoviert, in Niederwil nach dem Umbau ein Café eingerichtet und die Sparte Confiserie erweitert. Die Produkte (bis auf ein paar Halbfabrikate) werden alle von der Bäckerei Wirth selbst hergestellt und von den Kundinnen und Kunden sehr geschätzt.

Der nächste «Geere»-Schritt
Der Gewerbeverein Reusstal freute sich, dass sich der Gemeinderat Niederwil mit einer Zweierdelegation angemeldet hatte. Daniel Pietsch überbrachte die Grüsse aus dem Gemeindehaus. Er betonte die Zusammenarbeit zwischen den Behörden und dem Gewerbe in der Region sowie die Wichtigkeit, dass trotz Corona weiterhin Ausbildungsplätze angeboten werden und den Jugendlichen so eine positive Perspektive geboten wird. Er ergriff die Gelegenheit, die Unternehmerinnen und Unternehmer über die bevorstehende Ausschreibung «Geere» – hier sollen in naher Zukunft mehrere Firmen angesiedelt werden – zu informieren. Im Herbst werden die Ausschreibungen mit den Kriterien erfolgen. Die Bewerbungen werden bis Ende Jahr erwartet, danach ist die Reihe an einer Findungskommission, welche die Kategorisierung und Priorisierung vornehmen wird. An der nächsten Sommer-Gmeind wird dem Stimmvolk der Vorschlag dann unterbreitet. Ziel ist es, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und Steuereinnahmen zu generieren.

Ständige Verbesserungen
Gerade in schwierigen Zeiten wie jetzt sind schlanke Prozesse und damit kontrollierbare Kosten für ein Unternehmen lebenswichtig. Das Thema Kaizen (Kai: die Veränderung; Zen: gut, zum Besseren) ist eine Philosophie oder ein Vorgehen zur ständigen Verbesserung. In kleinen, aber stetigen Schritten können Anpassungen vorgenommen werden. Dabei ist wesentlich, dass die Mitarbeitenden in die Prozesse miteinbezogen werden. Sei es, um Produktionsabläufe und die Qualität zu verbessern, den Informationsfluss zu vereinfachen und die Kosten zu senken. Professionell und charmant haben die Referentin Helena Pauls (Coach und MRT-Trainerin) sowie Oliver Oetiker (Lean Trainer und Coach), beide von CB Prozess Service GmbH, das Thema erläutert und die Gäste auf eine spannende Reise zu diesem Thema mitgenommen. Zudem haben sie aufgezeigt, welch positive Einflüsse das Zusammenspiel zwischen Prozessoptimierung und Führungspersönlichkeitsbildung haben. Am Schluss wurden rege Fragen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. (zVg)

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