Das Andalusia, Restaurant und Musikbar, passt sich den Corona-Regeln an
Inhaber Daniel Schmid machte Nägel mit Köpfen. Vor einer Woche entfernte er alle Stehtische aus dem «Andalusia». Eine taktische Finesse: Der Betrieb ist nun ein reiner ...
Das Andalusia, Restaurant und Musikbar, passt sich den Corona-Regeln an
Inhaber Daniel Schmid machte Nägel mit Köpfen. Vor einer Woche entfernte er alle Stehtische aus dem «Andalusia». Eine taktische Finesse: Der Betrieb ist nun ein reiner Restaurantbetrieb.
Für Bars und Clubs gelten seit dem 20. Oktober strengere Vorschriften. Aktuell sind nicht mehr als 50 Personen gleichzeitig erlaubt. Alle Gäste müssen eine Maske tragen – auch wenn sie an Tischen sitzen. Regierungsrat Jean-Pierre Gallati sagte zudem an der Pressekonferenz, dass eine Schliessung von Clubs und Bars geprüft werde. Inhaber Daniel Schmid fackelte daher bei der Bekanntgabe der neuen Regeln nicht lange. Als ehemaliger Fussballspieler und Präsident des FC Mellingen wollte er nicht Forfait geben, sondern wechselte die Taktik. Der Bar- und Restaurantbetrieb wird zu einem reinen Restaurant. Die Stehtische wurden entfernt, dafür kamen mehr Tische und Palmen rein.
Palmen aus Fasnachtsfundus
Daniel Schmid ist auch ein eingefleischter Fasnächtler und Präsident der Fasnachtsclique «D’Andalusier». Kürzlich musste der FC Mellingen bekanntgeben, dass der von ihm organisierte Nachtumzug wegen Corona ausfällt. Fasnachts-Dekos werden in dieser Saison nicht gebraucht. Schmid holte deshalb aus dem reichhaltigen Fasnachts-Fundus im Keller zusätzliche Palmen ins Lokal. Diese fungieren nicht nur als Dekoration, sondern auch als Abtrennung zwischen den Tischen. Die Gäste können auch während der Pandemie in südländischem Ambiente und in entspannter Atmosphäre den Restaurantbesuch im Andalusia geniessen. «Da aktuell auf Reisen verzichtet werden muss, kommt spanisches Flair ins ‹Andalusia› und nach Mellingen», sagt Schmid. (dg)