Vik Zumsteg, Jahrgang 1928, wuchs in Baden auf und wohnte mit seiner Frau lange Jahre in Wohlenschwil. Seit Mai letzten Jahres lebt er im Seniorenzentrum Tägerig. Der Elektroingenieur, der nach dem Wunsch seiner Mutter eigentlich hätte Pfarrer werden sollen, interessierte sich von ...
Vik Zumsteg, Jahrgang 1928, wuchs in Baden auf und wohnte mit seiner Frau lange Jahre in Wohlenschwil. Seit Mai letzten Jahres lebt er im Seniorenzentrum Tägerig. Der Elektroingenieur, der nach dem Wunsch seiner Mutter eigentlich hätte Pfarrer werden sollen, interessierte sich von Kindesbeinen an für die Wissenschaft und studierte nach seiner Pensionierung Astrophysik. Während Jahrzehnten führte er Gästebücher, Tagebücher und Themenbücher. Täglich notiert er, auch heute noch, handschriftlich kleine und grössere Weisheiten, zum Teil auch satirischen Nonsens. Alle Einträge illustriert er mit unnachahmlichen Mandalas. Echte Trouvaillen. Der «Reussbote» druckt in unregelmässiger Folge einige von Vik Zumstegs kreativen Einträgen ab.
Heute aus dem Heute aus dem Buch «Behauptungen» (2014)
Behauptungen haben wenig Erfolg und noch weniger Sinn, weshalb Behauptungen erfolglos-sinnlos sein müssen, aber trotzdem zur allgemeinen Erheiterung beitragen können. Darum über die Behauptungen:
– Kopfschütteln
– Tief einatmen und
– hinunterschlucken!
Der Kopfschüttler mit Schluckauf:
Viktor Zumsteg
Die «Durststrecke» behauptet: Nur eine Durststrecke bringt den Durstlöscher (Bier) zum höchsten Genuss. Der Experte sagt: Das ist eine gute Bierreklame, der man nur zustimmen kann, wenn nach einer Durststrecke ein erlösendes Bier bereitsteht. Also stimmt diese Behauptung, auch wenn Abstinente den Kopf schütteln! Ausatmen muss man aber vor dem ersten grossen Schluck, dann sensibilisiert das Herunterschlucken die Geschmackssensoren optimal.