Die Fussgängerbrücke über die Umfahrungsstrasse wurde am Dienstag von vier Bau-Teams betoniert
Bis zum letzten Guss war die Stimmung angespannt. Die Fussgängerbrücke über die Umfahrung musste an einem Tag betoniert werden.
Alles war minutiös ...
Die Fussgängerbrücke über die Umfahrungsstrasse wurde am Dienstag von vier Bau-Teams betoniert
Bis zum letzten Guss war die Stimmung angespannt. Die Fussgängerbrücke über die Umfahrung musste an einem Tag betoniert werden.
Alles war minutiös vorbereitet. Der erste Beton wurde am Morgen eingebracht. Wegen den herbstlichen Temperaturen, zog der Beton nur langsam an. Kurz vor Mittag lichtete sich der Nebel und die Temperaturen stiegen. Der bereits eingebrachte Beton verfestigte sich dadurch schneller. Nun hiess es handeln. Das Telefon von Daniel Legler, Polier der Marti AG, lief heiss. Er erhöhte die Frequenz für den Nachschub des Betons. Mit dem schnelleren Nachschub kam das bestehende 19-köpfige Bau-Team an den Anschlag. Die Lösung: kurzfristig wurden von anderen Bereichen der Grossbaustelle drei Teams abgezogen und für die Betonarbeiten an der Brücke eingesetzt. Insgesamt standen 27 Arbeiter im Einsatz. Damit der Beton schneller verarbeitet werden konnte, wurden zudem Zweidrittel statt mit dem Kran, mit der mobilen Betonpumpe des Lkws eingebracht. Die Mittagspause konnten die Bauarbeiter nur kurz vor Ort machen. Zeit, um in die Baustellenkantine zu gehen, blieb nicht. Magaziner Franzisco Rodriges verlegte kurzerhand seine Küche auf die Baustelle. Das Menü: Wurst vom Grill. Mit der letzten Ladung Beton legte sich auch die Anspannung bei Daniel Legler. Trotz logistischer Herausforderung war alles wie am Schnürchen gelaufen. Der Fussweg eben zwischen den Verschalungen für die Brüstung mit Beton aufgegossen, die Brüstung selbst mit feinem Sichtbeton versehen. Insgesamt wurden 200 Kubikmeter Beton und 80 Tonnen Armierstahl verbaut.
Debora Gattlen