Besuch von zwei besonders stimmungsvollen Märkten in Birrhard und in der Vogelrüti.
Zwei besonders schöne Adventsund Weihnachtsmärkte fanden an diesem Wochenende in der Region statt. Der eine am Samstagabend bei Dunkelheit im Birreter Wald; der andere tagsüber ...
Besuch von zwei besonders stimmungsvollen Märkten in Birrhard und in der Vogelrüti.
Zwei besonders schöne Adventsund Weihnachtsmärkte fanden an diesem Wochenende in der Region statt. Der eine am Samstagabend bei Dunkelheit im Birreter Wald; der andere tagsüber am Sonntag auf den Höfen des Weilers Vogelrüti. Reizvoll sind sie beide – nicht umsonst zählen sie zu den schönsten in der Region und ziehen rechts und links vom Reussufer viel Publikum an: In Birrhard drängten sich Besucherinnen und Besucher dicht an dicht, vorbei an zahlreichen Ständen mit Punsch und Glühwein, mit Gestricktem und Gebackenem, mit Holzspielzeug und weihnachtlichen Kerzengestecken. Sie waren geschmückt mit vielen kleinen Lichtern. Es fehlte im Birreter Wald der Schnee, noch ist November, aber ein Raunen in der Menge kündigte an, wen alle sehnlichst erwarteten: Zwischen Tannen, Bäumen und Laub tauchen der Samichlaus und zwei Schmutzlis auf.
Ganz anders am Sonntag der Markt in der Vogelrüti, nicht weniger stimmungsvoll. Auf den Ständen zwischen den Höfen wurde die Ernte präsentiert: Moscht und Würstli, Wein vom Rebberg Märxli, Käse und getrocknete Zwetschgen, Äpfel oder Quitten, auch Haargummis mit Kaninchenfell. Beim Moschten durften die Kinder helfen. Beim Freilaufstall konnten sie versuchen, die Kühe zu berühren und ihr weiches Fell zu streicheln – nicht unbedingt den Stier, der aber genauso versuchte, etwas vom Heu zu ergattern oder besser noch die Apfelreste vom Moscht. Mittendrin die Festwirtschaft, wo eine lange Schlange zeigte, wie begehrt die Crêpes waren.
Heidi Hess