Beim dritten Iberg Open Air kommen Liebhaberinnen und Liebhaber unterschiedlichster Musikstile auf ihre Kosten
Auf beiden Seiten der Stadtmauer wird gefeiert. Auf dem Ibergplatz rockt eine Band nach der anderen die Bühne.
Wenn die Mellinger Bands «Clou 82», ...
Beim dritten Iberg Open Air kommen Liebhaberinnen und Liebhaber unterschiedlichster Musikstile auf ihre Kosten
Auf beiden Seiten der Stadtmauer wird gefeiert. Auf dem Ibergplatz rockt eine Band nach der anderen die Bühne.
Wenn die Mellinger Bands «Clou 82», «Greyhair Company» und «Steamy Joe» zum Open Air auf den Ibergplatz laden, bleibt kein Tisch frei. So war es bei früheren Open Airs, so war es auch am Samstagabend. Den vier Bands ist es gemeinsam mit den Nidwaldner «Muilörgelern» gelungen, das Reuss-Städtchen einen Sommerabend lang mit ihrer Musik zu verzaubern. Dazu kochte die Associazione Italia Nostra Spaghetti und der Frauenturnverein präsentierte ein Kuchenbuffett. Und auf der anderen Seite der Stadtmauer frittierten die Pontoniere Fisch-Chnusperli – das Zirkulieren sahen alle als willkommene Nebenwirkung.
Inzwischen ist die dritte Ausgabe des Iberg Open Airs Geschichte. Noch aber hallen die Melodien nach, die dafür sorgten, dass Liebhaberinnen und Liebhaber unterschiedlichster Musikstile auf ihre Kosten kamen. Country und Folk bot die «Emmi Band» aus der Innerschweiz, Freunde der Volksmusik freuten sich über die «Muilörgeler» aus Nidwalden, die mit ihren Intermezzi die Zeit zwischen zwei Auftritten der übrigen Bands verkürzten: Da erhob sich schon mal ein Paar und schwang das Tanzbein zur lüpfigen Musik. «Clou 82», die seit bald 50 Jahren gemeinsam auftreten, brachten mit bekannten Liedern manchen zum Mitsingen. «Steamy Joe» und nach ihnen die «Greyhair Company» rockten das Publikum mit Klassikern wie «Smoke on the Water» von Deep Purple, «Jailhouse Rock» oder mit «Es geht mir gut» von Marius Müller Westernhagen. Mit letzterem trafen sie exakt die Stimmung, die auf dem Ibergplatz vorherrschte. (hhs)