Nesselnbach: Am Samstag fand das 13. Plausch-Töffli-Rennen der Oldie Füürwehr Niederwil-Fischbach-Göslikon statt
Bereits zum 13. Mal organisierte die Oldie-Füürwehr Niederwil-Fischbach-Göslikon das beliebte Plausch-Töffli-Rennen. 51 Fahrerinnen und ...
Nesselnbach: Am Samstag fand das 13. Plausch-Töffli-Rennen der Oldie Füürwehr Niederwil-Fischbach-Göslikon statt
Bereits zum 13. Mal organisierte die Oldie-Füürwehr Niederwil-Fischbach-Göslikon das beliebte Plausch-Töffli-Rennen. 51 Fahrerinnen und Fahrer pflügten über die Rennstrecke in Nesselnbach.
Es tönte, als liefen mindestens 20 Rasenmäher gleichzeitig – und es qualmte auch so. Kein Wunder, am Samstag schlug in Nesselnbach beim Plausch-Töffli-Rennen wieder einmal die Stunde der Zweitakter. Vor 14 Jahren riefen die Füürwehr-Oldies Niederwil-Fi-Gö den Anlass ins Leben, um ihre Vereinskasse aufzubessern. «Mittlerweile ist es ein kleines Dorffest geworden», sagte Vereinspräsident Karl Fleischmann, der sich auch in diesem Jahr wieder über Hunderte von Zuschauerinnen und Zuschauern freuen durfte. Die Teilnehmenden kommen aber längst nicht mehr nur aus den umliegenden Gemeinden. Aus Fahrweid im Kanton Zürich waren Matthias Meury und Sohn Nicola angereist: «Es ist das vierte Mal, dass wir da sind. Ich fahre in der Freizeit auch Töffli und das hier ist der Höhepunkt. Da kann man sich richtig austoben», berichtet Matthias Meury. Ebenfalls nicht zum erstenmal am Start waren Manuel Jost und Sohn Levin aus Tägerig, die in der Kategorie Seitenwagen antraten: «Wir haben ein halbes Jahr lang immer wieder sporadisch am Fahrzeug gearbeitet», erzählt Jost, der noch mehr Verstärkung dabei hatte. Bruder Martin Jost mit Sohn Kenai waren ebenso mit von der Partie, wie Cousin Philipp Gauch aus Niederwil und die Kollegen Michi Kündig und Fabian Populin. In der Gruppe macht das Ganze eben noch viel mehr Spass. Und der Plausch stand beim Töffli-Rennen wie jedes Jahr im Vordergrund. Die 51 Fahrerinnen und Fahrer traten in mehreren Rennläufen in den Kategorien «Original-Töffli», «modifizierte Töffli», «Seitenwagen» sowie «Sie und Er» an. Vor allem in den letzten beiden Kategorien bewiesen die Piloten wieder jede Menge Kreativität – nicht nur bei den Fahrzeugen, sondern auch bei der Verkleidung. Da waren plüschige Glücksbärchen, Rennsäuli, Hippiebräute und sogar die ein oder andere falsche Politesse am Start. Sehr zur Freude der grossen und kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich zwischendurch bei der Festwirtschaft im Kuhstall der Familie Horat stärkten, während die Rindviecher zufrieden zuschauten. Auch das gibt es nur beim Töffli-Rennen in Nesselnbach.
Michael Lux