Gäste in eine Märchenwelt entführt
07.11.2023 Niederrohrdorf, Region RohrdorferbergMärchenhafte Turnshow «Turnerella» in der Mehrzweckhalle Rüsler
Nach einer viel zu langen Pause endlich wieder eine Turnshow. «Turnerella» überzeugte mit einem passenden Motto: Märchen, die kommen schliesslich immer gut an.
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Märchenhafte Turnshow «Turnerella» in der Mehrzweckhalle Rüsler
Nach einer viel zu langen Pause endlich wieder eine Turnshow. «Turnerella» überzeugte mit einem passenden Motto: Märchen, die kommen schliesslich immer gut an.
Die verschiedenen Riegen der turnenden Vereine Niederrohrdorf entführten vergangenes Wochenende zahlreiche Besucherinnen und Besucher unter dem Motto «Turnerella» in die Welt der Märchen. Den Auftakt zu den drei jeweils rund zweistündigen Turnshows machten die ganz Kleinen. Das Muki-Turnen überraschte mit Froschkönig, was bei den Zuschauern für viele «Jööö»-Momente sorgte. Auch Rotkäppchen schaute vorbei (Mädchenriege) und selbst Schneewittchen (Kinderturnen) machte einen Abstecher nach Niederrohrdorf. Mit wunderbar einstudierten Nummern und entsprechender Kleider- und Bühnendeko hatten viele bekannte Märchenfiguren ihren Auftritt bei «Turnerella». Rumpelstilzchen, das Stroh zu Gold machte (Jugendriege klein), Hänsel und Gretel mit ihren Besen (Damenriege Ü35), Die Schöne und das Biest (Vereinsgeräteturnen) und auch Rapunzel (Geräteturnen Mädchen).
Der Conférencier im Doppelpack
Walter (Lars Arnet) und Hildegard (Aline Guidon) führten als teilweise etwas schusseliges Kollegenpaar unterhaltsam, als Zwischennummern, durch die Turnshow, um so die Wartezeit während der Bühnenumbauten zu überbrücken. Schwungvoll tierisch wurde es beim Dschungelbuch (Jugendriege gross) und manch einer wünschte sich, dass Frau Holle noch etwas kräftiger am Kissen schütteln möge, auf dass es möglichst viel Schnee gibt, dieses Jahr. Cinderella (Damenriege und Turnverein), Heidi und die Alpöhis (Männerriege) sowie Dornröschen (Geräteturnen Aktive) beendeten den Grossaufmarsch an Turnenden. Bei Frau Holle und Heidi mit ihren Alpöhis erklatschte sich das Publikum sogar Zugaben. Die zwölf liebevoll einstudierten Darbietungen an den drei sehr gut besuchten Vorstellungen weckten garantiert beim einen oder anderen Erinnerungen an die eigene (Märchenzeit-)Kindheit.
Auch das «Drumherum» ist wichtig
Vor den Turnshowvorführungen hatten die Gäste die Möglichkeit, jeweils ein feines Mittag- oder Nachtessen zu geniessen. Das Angebot war reichhaltig und gefehlt haben natürlich auch nicht die süssen Verführungen vom Kuchenbuffet. Nach den Vorstellungen konnte bei einem erfrischenden Getränk über das Gesehene in der Bar (Geräteraum) geplaudert werden, wo ein DJ für abwechslungsreiche Musik sorgte. Auch eine umfangreiche Tombola rundete die drei gemütlichen Events ab. Glückspilze trugen doch tatsächlich attraktive Preise wie ein Fahrrad, einen Sitzsack, ein Ster Holz oder gar eine Kaffeemaschine nach Hause.
Von Heinzelmännchen und ganz vielen helfenden Händen
Bis eine Turnshow steht, bedarf es einer immensen Vorbereitung, Planung und Logistik. Mit den Proben zu den zwölf Darbietungen wurde nach den Sommerferien begonnen. Und dann ist da auch noch die Sache mit der Dekoration, dem Nähen der Kostüme, der aufwendige Bühnenbau, das Zusammenstellen der reichhaltigen Tombola und der Bau einer coolen Bar, dem Kuchenbuffet, der Technik/Regie, der grossen Festwirtschaft, der Werbung/ Marketing, dem Sponsoring sowie dem Ticket-Vorverkauf … eine nicht enden wollende «To-do-Liste» gab es abzuarbeiten. Aber die rund 200 Mitglieder (inklusive Mädchen- und Jugendriege) umfassenden Turnenden Vereine haben die diesjährige Turnshow perfekt gestemmt. Viele helfende Hände und noch mehr Heinzelmännchen haben zu einem gigantischen Gemeinschaftswerk beigetragen.
Isabel Steiner Peterhans




