Der vom FC Mellingen und «Andalusia» organisierte Nachtumzug gefiel mit wunderschönen Masken, imposanten Wagen und viel Volk
Der Umzug in Mellingen begeisterte die Massen. Fast 5000 Personen verfolgten das farbenprächtige Spektakel.
Der 9. Nachtumzug war einmal ...
Der vom FC Mellingen und «Andalusia» organisierte Nachtumzug gefiel mit wunderschönen Masken, imposanten Wagen und viel Volk
Der Umzug in Mellingen begeisterte die Massen. Fast 5000 Personen verfolgten das farbenprächtige Spektakel.
Der 9. Nachtumzug war einmal mehr ein Besuchermagnet. Dicht gedrängt standen Besucherinnen und Besucher am Kreisel vor der Altstadt und an der Bruggerund Lenzburgerstrasse. Die Fasnachtswagen mussten sich wie jedes Jahr zentimetergenau einen Weg durch die Menschenmenge bahnen. Ein Spektakel, das Jung und Alt in den Bann zog. «Es waren gleich viele Fasnachtswagen wie im letzten Jahr vor Ort», sagte Daniel Schmied, Präsident der D‘Andalusier Clique. 23 Fasnachtswagen, Guggen und Einzelnummern sorgten für beste Unterhaltung. Der Nachtumzug wurde mit Böllern eröffnet. Die Mellinger Tambouren führten traditionell den Umzug an. D‘Andalusier waren nach dem Mellinger Fasnachtsmotto als Rüsstal-Pirate mit einem gigantischen Piratenschiff unterwegs. Als Candy Gang besuchten die Stetter Fasnachtsnarren das Reuss-Städtchen. «Es macht mega Spass hier zu sein. Es hat so viele Leute in Mellingen», sagt Elina Bonin von der Candy Gang. Für Guggenpower sorgten die Mägi-Chlöpfer aus Mägenwil und die Mu-Mä Fäger aus Künten. Imposant war der Wagen der Fäschtbankbrächer. Die Ölplattform hatte eine Höhe von fünf Metern. Ein Traum in Rosa versprühte Olympia aus Wohlen mit ihrem Barbie & Ken-Wagen. Applaus erhielt auch die Sprützenhüsli-Clique aus Tägerig für ihren fetzigen Auftritt mit Comics und Guggenpower. Die Polterzunft übte den «Aufstand der Unterwelt» mit düsteren Gestalten und Gefährt. Die Mösli-Clique zeigte wie in Fischbach-Göslikon und in Niederwil wegen der Wasserknappheit während der Sommermonate in den Gemeinden Wasser zum neuen Gold geworden ist. Grusliger wurde es als die Ruckfeldperchten Würenlingen mit «Gehörnten» auftauchten. Doch zur Freude der Kinder verschenkten sie trotz schaurigem Aussehen Bonbons. Süssigkeiten gab es auch bei anderen Nummern. Und natürlich gehörte auch die obligate Konfettidusche für das Publikum dazu. Während des Umzugs verkehrten im Gegensatz zum letzten Jahr keine Postautos. Sie wurden über die Umfahrung umgeleitet. «Dieses Jahr ist die Stimmung besonders gut», sagte Filloreta Malsori mit Shkelzen (5) und Auron (3) aus Mellingen. «Wir kommen jedes Jahr an den Umzug.»
Debora Gattlen