Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Stetter am Samstag ihre Fasnacht. Der Höhepunkt war der Umzug am Nachmittag
Trotz Sportferien säumten Hunderte Stetter Narren die Strassen beim traditionellen Fasnachtsumzug am letzten Samstag.
Neun Wagen mit rund 350 ...
Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Stetter am Samstag ihre Fasnacht. Der Höhepunkt war der Umzug am Nachmittag
Trotz Sportferien säumten Hunderte Stetter Narren die Strassen beim traditionellen Fasnachtsumzug am letzten Samstag.
Neun Wagen mit rund 350 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler, darunter zwei Guggenmusiken und zehn private Narren-Gruppen seien am Umzug beteiligt gewesen, erzählte Roman Schuhmacher, Präsident der Stetter Fasnachtsnarre, die den diesjährigen Umzug organisiert hatten. Candy-Gang lautete das Motto, unter dem sie in diesem Jahr mit ihrem Wagen unterwegs waren: «Das Sujet ist ein Schlaraffenland mit Zuckerstängeli, Donats und Muffins», so Schuhmacher. Und auch die Mitglieder der Fasnachtsnarre selbst tanzten teils als lebende Süssigkeiten verkleidet um den Wagen. Die Mu-Mä-Fäger aus Künten, die mit ihrer Guggenmusik den Zug anführten, hatten ein ähnlich verlockendes, wenn auch doppeldeutiges Motto: «Läck send mer süess», hatten sie sich auf die Fahnen geschrieben. Auch die anderen Wagen trumpften mit originellen Themen auf: Die Stetter Fastbankbrächer rückten mit einer ganzen Bohrinsel an und die Mösli-Clique aus Fischbach hatte gar eine ägyptische Pyramide errichtet. Zwar waren wegen des Termins in den Sportferien weniger Zuschauer wie sonst auf den Strassen und wegen der Baustelle führte der Umzug nur durchs Oberdorf. Die kleinen und grossen Fasnächtler waren dennoch hellauf begeistert: «Wir kommen jedes Jahr. Die Kleine ist auch schon im Fasnachtsfieber», sagte Nicole Dellenbach mit Blick auf die 2,5-jährige Eline, die als Baby-Löwe verkleidet war. Ähnlich sahen das Daniela Rellstab und die zweijährige Mia. An närrischem Nachwuchs sollte es also auch in Zukunft nicht fehlen.
Michael Lux