Am Dienstag feierte die Gemeinde die Wiedereröffnung der K414 und den neu erstellten Dorfplatz mit einem Fest für die Bevölkerung
Der Dorfkern erstrahlte letzten Dienstag nicht nur durch den Sonnenschein, sondern auch in neuem Lichte. Er erhielt durch den neuen Dorfplatz und ...
Am Dienstag feierte die Gemeinde die Wiedereröffnung der K414 und den neu erstellten Dorfplatz mit einem Fest für die Bevölkerung
Der Dorfkern erstrahlte letzten Dienstag nicht nur durch den Sonnenschein, sondern auch in neuem Lichte. Er erhielt durch den neuen Dorfplatz und der Sanierung der Kantonsstrasse eine Frischzellenkur. Die offizielle Eröffnung wurde mit einem Fest zelebriert.
Was vor zwölf Jahren auf Plänen und in den Köpfen existierte, ist heute Realität. Das Zentrum von Stetten ist nach langer Durststrecke zu einem Schmuckstück geworden. «Dazu brauchte es Kompromisse und Visionen», betont Gemeindeammann Kurt Diem in seiner Festrede. Diem tritt Ende Jahr nach 18 Jahren aus dem Gemeinderat zurück. Er freut sich, dass er noch in seiner Amtszeit der Bevölkerung ein schmuckes Dorfzentrum übergeben kann. «Die Zentrumsüberbauung, der Dorfplatz und die sanierten Strassen bilden nun eine Symbiose. Es war aber auch ein Projekt der Kompromisse», sagte er. Dem schliesst sich Regierungsrat Stephan Attiger an. «Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und dem Kanton führten zu diesem erfolgreichen Projekt. Weil die beteiligten Unternehmungen extrem aufs Gaspedal drückten, können wir das Projekt sogar drei Monate früher als geplant einweihen.» Der vorgegebene Termin brachte das Team, welches den Dorfplatz anlegte, in Zugzwang. 135 Tonnen Pflastersteine aus Schweizer Granit wurden im Akkord verlegt – der letzte Stein noch am Dienstagmorgen gesetzt.
Als Abschluss des offiziellen Teils der Feier durchschnitten Martin Bühler, Abteilung Tiefbau des Kantons, Gemeindeammann Kurt Diem und Regierungsrat Stephan Attiger ein Band. «Mit der Sanierung der Kantonsstrasse konnte die Verkehrssicherheit erhöht werden», so Diem. «Die Strasse ist die Hauptschlagader zwischen Mellingen und Bremgarten.» Der anschliessende Apéro fand nicht auf dem neuen Dorfplatz, sondern auf der Terrasse hinter dem Gemeindehaus statt.