Am Samstag zeigte die Feuerwehr Regio Mellingen bei einer Hauptübung ihr Können
Für die Hauptübung liess sich die Feuerwehr Regio Mellingen ein packendes Szenario wie aus einem Katastrophenfilm einfallen – und begeisterte damit das Publikum.
Aus dem ...
Am Samstag zeigte die Feuerwehr Regio Mellingen bei einer Hauptübung ihr Können
Für die Hauptübung liess sich die Feuerwehr Regio Mellingen ein packendes Szenario wie aus einem Katastrophenfilm einfallen – und begeisterte damit das Publikum.
Aus dem brennenden Gebäude dringt beissender Qualm. Eingeschlossene Menschen warten am Fenster auf Hilfe. In einem völlig demolierten VW Polo sitzen zwei eingequetschte Personen mit blutverschmierten Gesichtern. Ein Horrorszenario, das in diesem Ausmass zum Glück für die Feuerwehr Regio Mellingen eher exotisch ist, wie Feuerwehrkommandant Patrick Schibli zugibt: «Es geht vor allem darum, dass man verschiedene Dinge beüben kann», erklärt er. Personenrettung und Brandbekämpfung stehen bei der Hauptübung im Vordergrund. Priorität habe beim Einsatz zunächst immer die Sicherheit der Einsatzkräfte, dann gehe es darum, alle Rettungen auszuführen und danach folge die Brandbekämpfungsphase, so Schibli. Der Einsatzleiter müsse dabei stets den Überblick über die verschiedenen «Baustellen» bewahren. Und von denen gibt es jede Menge beim Szenario, das sich die Übungsleiter Michael Strickler, Bruno Siegl und Fabian Popolin ausgedacht haben. Die Feuerwehr Regio Mellingen ist mit nicht weniger als sieben Fahrzeugen vor Ort. Mehrere Menschen werden aus dem Gebäude gerettet. Unterstützt werden die Melliger dabei von Kameraden der Stützpunktfeuerwehr Baden, die mit einer Autodrehleiter sowie einem Strassenrettungsfahrzeug vor Ort sind. Mit Spezialausrüstung befreien sie die verletzten Insassen des Fahrzeugs. Nach knapp 45 Minuten endet die Hauptübung so mit einem Happy End.
Michael Lux