Patrick Oldani lebt mit seiner Familie in Tägerig. Der Einkaufsleiter ist Mitglied des Gemeinderates. In der Freizeit ist er gerne in der Natur unterwegs, unternimmt etwas mit der Familie oder werkelt am Haus oder im Garten.
Esch do no frei?
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Patrick Oldani lebt mit seiner Familie in Tägerig. Der Einkaufsleiter ist Mitglied des Gemeinderates. In der Freizeit ist er gerne in der Natur unterwegs, unternimmt etwas mit der Familie oder werkelt am Haus oder im Garten.
Esch do no frei?
Haben Sie sich auch schon gefragt, wo das eigentlich alles noch enden soll? Wenn man die Zeitung aufschlägt, könnte man meinen, die Schweizer Stimmbürger hätten bald nichts mehr zu melden. Da ist zuerst dieser EU-Vertrag. Der Bundesrat hat ihn ja schon unterschrieben! Was heisst das für uns? Ganz einfach: Die direkte Demokratie, auf die wir so stolz sind, wird beerdigt. Wir sollen fremdes EU-Recht fressen, und wenn wir nicht parieren, entscheiden EU-Richter und wir zahlen Bussen. Wer unsere Freiheit behalten will, muss gegen diesen Rahmenvertrag sein. Lassen Sie sich nicht von der Angstpropaganda einlullen!
Genau die gleiche Leier hören wir jetzt bei der 10-Millionen-Initiative. Da wird wieder der Untergang der Schweiz durch die ganz grosse Besetzung in Bern (inkl. RR Dieth, PK 16. März 2026) an die Wand gemalt, falls wir die Zuwanderung endlich bremsen. Fakt ist aber: Die Schweiz wird gerade regelrecht übervölkert. Und während man uns erzählt, wie wichtig das für die Wirtschaft sei, steigt die Arbeitslosigkeit laufend und unser schönes Kulturland verschwindet im Sekundentakt.
Rechnen wir doch mal nach: Jede Sekunde wird bei uns fast ein Quadratmeter Boden verbaut. Das sind an einem einzigen Tag 86 400 Quadratmeter. Das entspricht etwa zwölf Fussballfeldern pro Tag! Und warum das Ganze? Wegen der Zuwanderung! Offiziell haben wir etwa 2.2 Einwohner pro Hektar (EW/ha). Das klingt nach viel Platz ist aber eine statistische Augenwischerei, weil man Berge, Seen und Gletscher mitrechnet. Auf dem Eiger oder im Bielersee wohnt es sich aber schlecht.
In der Realität sind 60 Prozent unserer Landesfläche unbewohnbar. Die restlichen 40 Prozent, auf denen wir tatsächlich leben und wirtschaften, müssen die ganze Last tragen. Hier liegt die Dichte längst bei 5.45 Einwohnern pro Hektar. Verglichen mit dem flachen Luxemburg sind dort im Schnitt nur 2.6 EW/ha. Holland kommt heute auf 5.41.
Geht das so weiter, erreichen wir die 10 Millionen wohl schon in neun Jahren! Bis 2040 hätten wir dann für 11 Mio. (in 14 Jahren) eine Fläche verbaut, die fast so gross wie der ganze Kanton Schwyz ist. Das Rezept der Planer heisst: weiter verdichten, in die Höhe und in die Tiefe. Aber wollen wir das wirklich? Es ist Zeit, dass wir wieder selber bestimmen, wie viel Platz wir zum Atmen brauchen und das bevor der letzte Grashalm unter dem Beton begraben wird!