Oberrohrdorf: An der Badenerstrasse erneuert der Kanton einen Sichtschutz und ersetzt schadhafte Alleebäume
Zwei Jahre ist es her, seit die Sanierung der Badenerstrasse beendet ist. Nun tauscht der Kanton einen damals nicht erneuerten Sichtschutz und geschädigte ...
Oberrohrdorf: An der Badenerstrasse erneuert der Kanton einen Sichtschutz und ersetzt schadhafte Alleebäume
Zwei Jahre ist es her, seit die Sanierung der Badenerstrasse beendet ist. Nun tauscht der Kanton einen damals nicht erneuerten Sichtschutz und geschädigte Ahornbäume aus.
Die Abteilung Tiefbau des Kantons führt entlang der Kantonsstrasse (K411) in Oberrohrdorf, gegenüber den Liegenschaften Badenerstrasse 6 bis 10, Unterhaltsarbeiten an der talseitigen Stützkonstruktion aus. Die dortigen Drahtkörbe sind intakt und müssen nicht ausgetauscht werden. Darauf aufgebaut sind Sichtschutzwände, welche teilweise stark beschädigt sind und vom Kanton nun ersetzt werden. Der Sichtschutz besteht aus Eisenbahnschwellen und Maschendrahtzäunen. Der Zwischenraum ist teilweise mit Eisenbahnschotter befüllt und mit wildem Wein und Efeu begrünt.
Acht Bäume müssen weichen
In diesem Strassenabschnitt stehen zudem acht grosse Ahornbäume, die stark geschädigt sind – teilweise altersbedingt und aufgrund weiterer Einflüsse, wie dem extrem trockenen Sommer. Die Bäume werden durch den Forstbetrieb Heitersberg gefällt. Als Ersatz werden Alleebäume, welche auch der Hitze trotzen, gepflanzt.
Neue Eibenhecke wird gepflanzt
Entlang der bisherigen Stützkonstruktion wird die Diebold & Zgraggen Gartenbau AG aus Fislisbach anstelle des bisherigen Sichtschutzes einen Zaun erstellen und davor eine Eibenhecke pflanzen. Die Gartenbaufirma hat bereits alle öffentlichen Beete entlang der Strasse und die Gemeindekreisel mit blühenden heimischen Pflanzen bestückt. Mit den vorgesehenen Unterhaltsarbeiten will der Kanton die Verkehrssicherheit sowie die Sicherheit der talseitig gelegenen Liegenschaften weiterhin gewährleisten. «Optimal wäre gewesen, wenn diese Arbeiten bereits bei der Sanierung der K411 ausgeführt worden wären», sagt Urs Lustenberger, Fachperson Fachbereich Unterhalt Kunstbauten des Kantons. «Aufgrund der damals vorgenommenen Abklärungen zur geologischen Situation entschied der Kanton jedoch, mit dem Ersatz zuzuwarten. Inzwischen wurde die geologische Situation vertieft untersucht, sodass die notwendigen Massnahmen nun umgesetzt werden können.» Die Arbeiten beginnen am 2. November und dauern ca. bis 20. November. Mit Beeinträchtigungen ist teilweise zu rechnen.
Debora Gattlen