Roger Lenherr ist vorerst für ein Jahr der Chef der Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal
Seit dem 1. Januar ist er bei der Regionalpolizei der neue Polizeichef ad interim. Nun folgte mit einer kleinen Feier die Beförderung von Roger Lenherr zum Adjutanten.
Frau ...
Roger Lenherr ist vorerst für ein Jahr der Chef der Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal
Seit dem 1. Januar ist er bei der Regionalpolizei der neue Polizeichef ad interim. Nun folgte mit einer kleinen Feier die Beförderung von Roger Lenherr zum Adjutanten.
Frau Gemeindeammann Gisela Greder nahm vor versammeltem Korps der Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal (Repol) die Beförderung von Roger Lenherr zum Adjutanten vor. Und wie es sich für einen feierlichen Anlass gehört, folgte auch eine kurze Ansprache. Greder sagte, dass sie wisse, dass der Repolchef normalerweise mit einem noch höheren Rang im Amt sei. Dass er nur zum Adjutanten befördert werde, sei kein Misstrauensvotum gegen Lenherr. Das sei seinem Status als vorläufiger Chef der Repol geschuldet. Lenherr wurde interimistisch für ein Jahr zum Repolchef gewählt.
Zurzeit wird von der Repolkommission, bestehend aus Vertretern der zehn Vertragsgemeinden, geprüft, wie es mit der Repol nach der Frühpensionierung des langjährigen Repolchefs Daniel Schreiber weitergeht. «Wir sind auf Kurs», sagte Greder in ihrer Ansprache. Soviel könne sie verraten, es sehe gut für die Repol aus.
Es braucht ein klares Bekenntnis
Frau Gemeindeammann Gisela Greder fand in ihrer Beförderungsrede auch motivierende Worte an das anwesende Polizeikorps. Sie setzt sich dafür ein, dass die Repol Rohrdorferberg-Reusstal in dieser Form weiterbestehen kann. «Hoffentlich will auch die eine oder andere der Verbandsgemeinden in der Zukunft an einer bürgernahen Polizei festhalten», so Greder. Sie lobte das grosse Engagement der Repolbeamtinnen und -beamten. Dieses zeige Wirkung und ein erster Lichtblick am Horizont zeichnet sich ab. So sei bei der Kommission die Variante mit einer Fusion mit anderen Regionalpolizeien der Region vom Tisch.
Die Vertragsgemeinden werden nun bis Ende Februar zwischen dem Weiterbestehen der Repol und der Übernahme des Postens durch die Kantonspolizei oder Stadtpolizei Baden entscheiden. Sowohl die Kapo als auch die Stadtpolizei Baden sind am Stützpunkt in Niederrohrdorf interessiert. Die Repol hofft, dass die Vertragsgemeinden sich für die Weiterführung der Repol Rohrdorferberg-Reusstal entscheiden. Das Korps ist trotz ungewisser Zukunft motiviert und gibt sein Bestes, um den Schutz der Bevölkerung aufrechtzuerhalten.
Debora Gattlen