Niederrohrdorf: Die Mojuro – offene Jugendarbeit Region Rohrdorferberg – legt ihren Jahresbericht für 2025 vor
Die Mojuro – offene Jugendarbeit Region Rohrdorferberg – zieht positive Bilanz für das vergangene Jahr, auch wenn die Zahl der Kontakte ...
Niederrohrdorf: Die Mojuro – offene Jugendarbeit Region Rohrdorferberg – legt ihren Jahresbericht für 2025 vor
Die Mojuro – offene Jugendarbeit Region Rohrdorferberg – zieht positive Bilanz für das vergangene Jahr, auch wenn die Zahl der Kontakte mit 8383 leicht unter dem Vorjahr lag.
Die Zahl der Kontakte mit den Jugendlichen unterliegt von Jahr zu Jahr kleinen Schwankungen. Im Jahr zuvor war diese leicht gestiegen, 2025 lag sie mit 8383 Kontakten wiederum leicht unter dem vorangegangenen Jahr. Ein Grund: Die Mojuro konnte 2025 aufgrund der personellen Situation weniger Projekte durchführen als gewohnt. Denn ab Mitte April befand sich eine Mitarbeiterin im Mutterschaftsurlaub. Das Pensum konnte nicht sofort ersetzt werden. Dennoch kann die Mojuro auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Im Jahresbericht wird unter anderem eine Bedarfsanalyse hervorgehoben, die unter 390 Mittelstufenschülerinnen- und schülern, 346 Oberstuflern, 205 Erziehungsberechtigten und 27 Schlüsselpersonen durchgeführt wurde. Sie soll helfen, die Angebote noch optimaler an den Bedürfnissen der Zielgruppen und Gemeinden auszurichten. Die gute Nachricht: Die Daten bestätigen, dass ein Grossteil der Zielgruppe und der Erziehungsberechtigten das Angebot der Mojuro kennt. In Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche sowie dem Bereitstellen von Räumlichkeiten sehen sie die Hauptaufgabe der Mojuro.
Vom 3D-Workshop bis Bootsausflug
Diese Bedürfnisse erfüllte die Mojuro 2025 mit zahlreichen Aktivitäten. Ein Highlight war laut Jahresbericht das Dorffest in Stetten, bei dem die Mojuro gemeinsam mit der Oberstufe Stetten verschiedene Spiele und Attraktionen beisteuerte. Auch die «Streetsocceranlage», die im April und Mai temporär in Oberrohrdorf eingerichtet wurde, nutzten die Jugendlichen wieder ausgiebig. Besonders beliebt waren im vergangenen Jahr die Ferienprogramme mit vielfältigen, oft sportlichen Aktivitäten wie Klettern, Scooter- und Fahrradfahren, Trampolinspringen oder einem Bootsausflug. Kreativ ausleben konnten sich die Kinder und Jugendlichen unter anderem beim Graffiti- oder 3D-Druck-Workshop sowie beim Programmieren ihres eigenen Computerspieles (der «Reussbote» berichtete). In den Sommermonaten war die Mojuro dann ausserdem wieder mit dem Bauwagen als beliebtem mobilen Treffpunkt in den Gemeinden Stetten und Remetschwil vor Ort.
Jugendbüro ist beliebter Treffpunkt
Die meisten Kontakte brachten mit 31 Prozent die Pausenplatzaktionen, die einen niederschwelligen Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen ermöglichen. Die zweithäufigsten Kontakte (24 Prozent) finden aber direkt im Jugendbüro in Niederrohrdorf statt, gefolgt von den «Träffpunkten» (20 Prozent), Anlässen und Projekten (19 Prozent) sowie Sportnächten (6 Prozent). Auch mit Eltern und Fachpersonen standen die Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter in engem Kontakt, etwa beim «Runden Tisch Rohrdorferberg» oder beim Elternforum, bei dem es um «Psychische Gesundheit» bei Kindern und Jugendlichen ging.
Michael Lux