Yvonne Heimberg ist in Fislisbach aufgewachsen und arbeitet heute im gleichnamigen Immobiliengeschäft in Fislisbach. Nebst der Immobilienwelt ist die Verbundenheit da für die Familie (zwei erwachsene Kinder), Freunde, Natur, Sport, Coaching und Hund Emil.
Unser Alltag ...
Yvonne Heimberg ist in Fislisbach aufgewachsen und arbeitet heute im gleichnamigen Immobiliengeschäft in Fislisbach. Nebst der Immobilienwelt ist die Verbundenheit da für die Familie (zwei erwachsene Kinder), Freunde, Natur, Sport, Coaching und Hund Emil.
Unser Alltag besteht aus Kommunikation sei sie in Wort, Schrift oder nonverbal. Wir können nicht nicht kommunizieren. Trotz dieses Bewusstseins fällt es uns oft schwer die passenden Worte zu finden, geschweige dann noch die korrekten und treffenden.
Unsere Amtssprache ist das Hochdeutsch, denn die Mundartschriftweise wäre dann doch noch eine grössere Herausforderung im Alltag. Stellen Sie sich vor, jeder Kanton, jede Region und jedes Dorf würde seine offiziellen Papiere in der jeweiligen Ausdruckweise verfassen. Wir benötigten alle ein Wörterbuch und selbst damit wäre nicht garantiert, dass alles verstanden würde. Das zeigt sich nur schon beim einfachen Wort «Schaukel». Da wird verwendet: Gigampfi, Gireizli, Gautsche, Ritiseili, Ritigampfi, Rytiplampi. (Aufzählung nicht abschliessend). Somit ein Hoch auf das Hochdeutsch, sodass wir uns in der Schrift auch interkantonal verstehen und austauschen können.
Nun zeigt sich jedoch, dass dieses Hochdeutsch auch seine Tücken hat und die Schreibqualität sehr stark abnimmt. Was mich auch verwundert, dass Menschen, welche hier aufwachsen, die Schulstufen durchlaufen, und keine Leseoder Schreibschwäche haben, die Rechtschreibung als Option und nicht als Pflicht erachten. Und dies absolut schmerzbefreit im täglichen Gebrauch. Selbst wenn sämtliche PC-Hilfsmittel auf die Fehler hinweisen, werden diese gekonnt ignoriert und E-Mails wie auch Briefe werden fehlerhaft versendet. Darauf angesprochen wird erwähnt, dass mehr investiert werden müsste in die eigene Stärkung der Sprache, aber aus dem Umfeld interessiert es ja sowieso niemanden… nun, mich treffen solche Aussagen. Wir lernen eine Sprache doch nicht für andere. Wir tun dies für uns, wir sollten doch unsere Kommunikationsfähigkeiten stärken und bewusst einsetzen. Damit ist uns das Tor zur Welt weit geöffnet und wir haben Lust, zu leben!
Nutzen Sie die Sommerzeit vielleicht auch für Ihre Sprachstärkung, mit dem Erlernen einer Fremdsprache, das Lesen eines Romans oder aber eines Sachbuches, welche schon lange auf Ihrer Liste oder bereits in Ihrem Regal stehen und warten?
Ganz nach Wilhelm von Humboldt: «Die Sprache ist das bildende Organ des Denkens.»
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wunderbare Sommertage!