Mellingen: Am Tag der offenen Türe kann die Bevölkerung Ende Monat einen Augenschein im Jugendbüro nehmen
Die Offene Jugendarbeit Mellingen-Wohlenschwil öffnet am Freitag, 30. Oktober, von 16 bis 21 Uhr ihre Türen am Zentralplatz 2 in Mellingen, für ...
Mellingen: Am Tag der offenen Türe kann die Bevölkerung Ende Monat einen Augenschein im Jugendbüro nehmen
Die Offene Jugendarbeit Mellingen-Wohlenschwil öffnet am Freitag, 30. Oktober, von 16 bis 21 Uhr ihre Türen am Zentralplatz 2 in Mellingen, für die gesamte Bevölkerung.
D ie Jugendarbeit schafft durch ihre Angebote Freiräume, in denen Jugendliche und junge Erwachsene ihre spezifischen Bedürfnisse sinnvoll ausleben und sich entwickeln können. In den Gemeinden engagiert sich die Offene Jugendarbeit Mellingen-Wohlenschwil dafür, dass junge Menschen sozial, kulturell und politisch integriert sind, sich wohlfühlen und zu selbstverantwortlichen Personen heranwachsen können. Dies gelingt unter anderem durch ihren lebensweltorientierten und partizipativen Ansatz. Sie arbeiten mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen stets auf Augenhöhe zusammen und unterstützen sie unter anderem bei der Realisierung von eigenen Projekten, welches die Selbstverwirklichung fördert.
Jugendliche fördern
Die Offene Jugendarbeit stellt einen Teilbereich der professionellen Sozialen Arbeit dar, der mit einem sozialpolitischen, pädagogischen und soziokulturellen Auftrag verbunden ist. Sie nimmt eine wichtige Rolle in der ausserschulischen Bildung ein. Ihr Fokus liegt auf der Begleitung, Unterstützung und Förderung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, indem sie Beziehungsarbeit leistet und so als eine wichtige Anlaufstelle in Mellingen angesehen und sehr rege genutzt wird. Diese Nutzung inkludiert ebenfalls Eltern, sie unterstützt diese in jeglichen Jugendfragen. Um einen persönlichen Eindruck von der Jugendarbeit zu erhalten, öffnet diese ihre Türen für einen Abend für alle Interessierten. Der Abend wird vom gesamten Team, Marvin Kingsley, Vanessa Battistini und Nada Wyss, der Jugendarbeit begleitet. Die Jugendarbeitenden freuen sich auf Besuchende und einen spannenden Austausch.
Das Pensum von Vanessa Battistini, Fachperson Jugendarbeit, wird ab Januar 2027 um 10 Prozent erhöht. Mit dieser Anpassung wird dem gestiegenen Bedarf und den zunehmenden Anforderungen in der Offenen Kinderund Jugendarbeit Rechnung getragen.
Jugendarbeit heute anspruchsvoller
Die Arbeit mit Jugendlichen ist in den vergangenen Jahren vielfältiger und anspruchsvoller geworden. Neben der Offenen Arbeit im Jugendtreff nehmen insbesondere persönliche Gespräche, Beratungen und die individuelle Begleitung von Jugendlichen einen zunehmend wichtigen Stellenwert ein.
Jugendliche bringen unterschiedliche Anliegen und Lebenssituationen mit, die eine verlässliche und zeitintensive Begleitung erfordern. Auch die Zusammenarbeit mit Eltern, Schulen, Fachstellen und weiteren Partnern ist wichtiger geworden und benötigt entsprechend mehr Zeit.
Gleichzeitig werden verschiedene Angebote und Projekte geplant und umgesetzt, die sich an den aktuellen Bedürfnissen der Jugendlichen orientieren. Mit der Pensumserhöhung können diese Aufgaben weiterhin professionell, verlässlich und mit der notwendigen Qualität wahrgenommen werden. Gleichzeitig schafft sie zusätzliche Kapazitäten, um näher an den Jugendlichen zu bleiben, ihre Anliegen frühzeitig wahrzunehmen und passende Angebote und Unterstützung zu ermöglichen. (zVg)