Es war kein leichter Schritt
20.03.2026 MägenwilJosef Vock über den Umzug des Ehepaares ins Alterszentrum Im Grüt
Josef Vock war CVP-Grossrat, Mägenwiler Gemeindeschreiber und Bezirksamtmann. Heute ist er 88 Jahre alt und lebt neuerdings mit seiner Frau im Alterszentrum in Mellingen. Er erzählt, wie es dazu kam, wie ...
Josef Vock über den Umzug des Ehepaares ins Alterszentrum Im Grüt
Josef Vock war CVP-Grossrat, Mägenwiler Gemeindeschreiber und Bezirksamtmann. Heute ist er 88 Jahre alt und lebt neuerdings mit seiner Frau im Alterszentrum in Mellingen. Er erzählt, wie es dazu kam, wie ihn dieser Umzug bewegte und was ihn dabei forderte.
Josef Vock blickt auf ein bewegtes Leben zurück. 14 Jahre lang war er Gemeindeschreiber in Mägenwil. 1965 wurde er als jüngster Grossrat für Die Mitte (damals noch CVP) ins Aargauer Parlament gewählt – er reichte 1968 im Grossen Rat eine Motion ein, die visionär war: Die SBB plante die Durchbohrung des Heitersbergs und Vock forderte den Bau einer unterirdischen Haltestelle im Rohrdorferberg mit Anschluss des Bahnhofs Mellingen an die Nationalbahnlinie. Vocks Vorstoss war damals chancenlos. 2004 aber konnte die S-Bahn-Haltestelle Mellingen-Heitersberg eingeweiht werden. So hält es das 2011 erschienene Geschichtswerk «Rohrdorferberg» fest. Von 1978 bis 2001 amtete Josef Vock schliesslich als Bezirksamtmann im Bezirk Baden. Auch jetzt, mit 88 Jahren, ist er geistig noch fit, erledigt sämtliche Korrespondenz mit Krankenkasse, Bank oder Versicherung alleine. Online, über sein Handy. Körperlich macht sich bei ihm und seiner Frau das Alter jedoch bemerkbar. Irgendwann wurde der Alltag im Einfamilienhaus in Mägenwil zu beschwerlich und sie mussten sich nach einer anderen Lösung umsehen. Dem «Reussbote» erzählte Josef Vock, wo sie sich Rat holten, warum sie sich für das Alterszentrum Mellingen-Wohlenschwil entschieden und was der Umzug für sie persönlich bedeutete. (ml)
Dieser Umzug war kein leichter Schritt
Der Entscheid, in ein Alters- und Pflegezentrum zu ziehen, ist kein leichter. Josef Vock erzählt, wie es ihm damit erging
Josef Vock war CVP-Grossrat, Mägenwiler Gemeindeschreiber und Bezirksamtmann. Heute ist er 88 Jahre alt und lebt neuerdings mit seiner Frau im Alterszentrum in Mellingen. Er erzählt, wie es dazu kam, wie ihn dieser Umzug bewegte und was ihn dabei forderte.
Wir nehmen die Tage vorneweg», sagte Josef Vock, 88 Jahre alt, an einem Dezembertag 2025. Es ist kurz vor Weihnachten und erst wenige Wochen her, dass Vock mit seiner Frau Trudi aus dem Einfamilienhaus in Mägenwil ins Alterszentrum Mellingen-Wohlenschwil Im Grüt gezogen ist. Ein Schritt, der für beide kein leichter war, das wird im Gespräch bald klar. Und doch war er unter den gegebenen Umständen für das Paar richtig und sinnvoll. Denn die Bewältigung des Alltags gestaltete sich im eigenen Haus zunehmend schwierig.
Nun also sass Josef Vock, genannt Sepp, in der Cafeteria des Alterszentrums Im Grüt. Zwar meinte er zunächst, er müsse nicht unbedingt in der Zeitung erscheinen. Er erklärte sich dann aber doch bereit, der Journalistin zu erzählen – auch auf Anraten seines Freundes Markus Jost, pensionierter Gemeindeschreiber von Wohlenschwil. Denn Entscheidungen, wie sie die Eheleute Vock vor kurzem treffen mussten, stehen bei sehr vielen älteren Menschen eines Tages an. Und Josef Vock gelingt es, reflektiert, sachlich – nicht ohne Empathie – zu erzählen. Auch von administrativen Herausforderungen, die der neue Alltag mit sich bringt.
Markus Jost war bei diesem Gespräch dabei. Es fiel Vock in der Gegenwart des Freundes leichter, zu erzählen. Darüber zum Beispiel, warum sich das Paar zu diesem Schritt entschlossen hatte, welche Gefühle der Umzug bei ihnen auslöste und wie seine Frau und er mittlerweile den Alltag im Alterszentrum erleben.
Josef Vock – eine Persönlichkeit
Josef Vock war 14 Jahre lang Gemeindeschreiber in Mägenwil. 1965 wurde er als jüngster Grossrat für Die Mitte (damals noch CVP) ins Aargauer Parlament gewählt – er reichte 1968 im Grossen Rat eine Motion ein, die visionär war: Die SBB plante die Durchbohrung des Heitersbergs und Vock forderte den Bau einer unterirdischen Haltestelle im Rohrdorferberg mit Anschluss des Bahnhofs Mellingen an die Nationalbahnlinie. Vocks Vorstoss war damals chancenlos. 2004 aber konnte die S-Bahn-Haltestelle Mellingen-Heitersberg eingeweiht werden. So hält es das 2011 erschienene Geschichtswerk «Rohrdorferberg» fest.
Von 1978 bis 2001 amtete Josef Vock schliesslich als Bezirksamtmann im Bezirk Baden.
Warum ins Alterszentrum?
Das führt zurück zur Frage: Warum dieser Entscheid? Eines kam damals zum anderen. Josef Vock war nach einem Hirnschlag in seiner Mobilität bereits seit 2001 leicht eingeschränkt. «Geistig geht es mir gut», meinte er. Aber beim Laufen müsse er mittlerweile vorsichtiger sein. Dennoch blieb er in Bewegung. «Wir richteten in unserem Haus einen Fitnessraum ein, unter anderem mit Hanteln.» Vock traf weiterhin Bekannte, Freunde, Familie, die Enkelkinder. «Das soziale Netz im Alter ist wichtig. Es macht vieles einfacher.»
Dann erlitt seine Frau Mitte Juni 2025 einen Bandscheibenvorfall. Sie kam ins Kantonsspital, musste sich mehreren Operationen unterziehen. In der Folge kam es zu Komplikationen und Infekten, weitere Operationen waren nötig. Nach der Rehabilitation in Schinznach durfte sie nach Hause, brauchte aber viel Hilfe und Pflege. Einen Monat lang versuchte das Paar, den Alltag gemeinsam zu bewältigen. Unterstützung erhielten sie nicht nur von der Spitex, sondern auch von Verwandten und Bekannten.
Eher beiläufig erwähnte Josef Vock, er könne leider nicht kochen. «Das ist ein grosser Nachteil», meinte er. «Das war bei vielen so», warf Markus Jost ein, «nicht nur bei dir.» Ja, bestätigte Vock, er habe festgestellt, dass viele Männer in seinem Alter nicht kochen können. Sie jedenfalls hätten Mahlzeiten beim Mittagstisch bestellt, hätten sich auch mal Menüs vom Restaurant Brauerei in Mägenwil kommen lassen. «Das ging gut», meinte Vock, «aber es ist halt nicht das Gleiche.»
Die Vocks holen sich Rat
Und weil dieser neue Alltag beschwerlich wurde, zu beschwerlich für beide – zwei Monate lang ass seine Frau fast nichts – suchte das Ehepaar Vock nach einer Lösung. «Als wir sahen, dass es so nicht geht, fragten wir uns: Wie weiter?» Josef Vock wandte sich an Sonja Nauer, diplomierte Pflegefachfrau, Präsidentin des Trägervereins Alterszentrum Schlossblick in Mägenwil – zwölf Jahre lang war sie zudem Mitglied der Kirchenpflege Wohlenschwil. Sonja Nauer ist eine entfernte Verwandte von Josef Vock. Sie beriet das Ehepaar und machte es mit verschiedenen Optionen vertraut: Von der privaten Pflegekraft, die umfassende Betreuung im eigenen Heim anbietet, über eine private Betreuungsorganisation bis hin zum Umzug ins Heim. Für Josef Vock und seine Frau war früh klar: «Wir wollen in der Nähe bleiben, den Kontakt behalten zu Freunden und Bekannten.»
Das Paar, das in Mägenwil zu Hause war, hätte sich für das kleine Alterszentrum Schlossblick in Mägenwil entscheiden können. Auch für den Reusspark, Zentrum für Pflege und Betreuung in Niederwil. 25 Jahre lang war Vock Vorstandsmitglied im Trägerverein, heute ist er Ehrenmitglied. Das Paar entschied sich für das Alterszentrum in Mellingen. «Wir haben hier viele Freundinnen und Freunde, ich war sogar Zunftmeister in der Mellinger Fasnachtsclique Karnemellipser.» Alle drei Kinder hätten in Mellingen die Bezirksschule besucht – auch dadurch seien Kontakte entstanden, die noch immer bestehen. Selbst eine Kindheitserinnerung verbindet Josef Vock, der in Niederwil aufgewachsen ist, mit Mellingen: Immer an Weihnachten habe der Vater die Kinder aufs Velo gesetzt. Im Städtli durften sie im Schuhgeschäft von Berty Gredinger neue «Holzböden» auswählen.
Sonja Nauer hört genau hin
Fachfrau Sonja Nauer liess nach dem Treffen mit den Vocks keine Zeit verstreichen. Sie kontaktierte Johanna Hutzler, Leiterin des Alterszentrums Mellingen-Wohlenschwil. Knapp zwei Wochen später klingelte bei den Vocks das Telefon: «Im Neubau des Alterszentrums ist ein Zimmer frei.» Rasches Handeln war gefragt. «Innert zwei Tagen mussten wir entscheiden, ob wir zusagen.» Die Eheleute Vock diskutierten miteinander, sie sprachen mit ihren drei Kindern, sondierten und klärten ab.
Beim Gespräch in der Cafeteria hielt Josef Vock einen Moment inne. Er blickte in die Runde: «Das war nicht einfach.» Markus Jost fragte ihn: «Das Haus loslassen? Seid ihr deswegen in ein Loch gefallen?» Nein, in ein Loch gefallen seien sie nicht, schüttelte Vock den Kopf. «Es geht uns hier gut. Wir bedauerten diesen Schritt nie.» Sie werden liebevoll umsorgt und können mit vielen Menschen kommunizieren. Sonja Nauer erzählt, sie habe gerne geholfen. Sie habe das Ehepaar Vock besucht und ihnen die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt. «Meine Rolle sah ich darin, den beiden zuzuhören und herauszufinden, was sie wollen», erklärt Nauer. «Was ist für sie das Richtige?» Sie sei zwar vom Fach, ergänzt sie, solche Beratungen seien aber nicht Teil ihrer Erwerbstätigkeit. Dass innert so kurzer Zeit ein Zimmer im Mellinger Alterszentrum frei wurde, bezeichnet Nauer als «riesiges Glück». Ihr ist bewusst, dass es für die beiden fast zu schnell ging. «Die Betroffenen wissen, dass sie mit dem Eintritt in eine Pflegeinstitution ihrem letzten Lebensabschnitt entgegen gehen.» Ein schwerer Schritt, meint sie. Die Endlichkeit des Lebens werde ihnen einmal mehr bewusst.
Gefühl des Abschieds ernst nehmen
Die Nachfrage nach Zimmern sei nicht nur im Alterszentrum Im Grüt gross, erklärt Zentrumsleiterin Johanna Hutzler. «Wir führen Wartelisten und wir werden auch von Spitälern mit Anfragen überhäuft.» Die Betten müssen sie aus Kostengründen wieder besetzen. Deshalb bleibe Interessierten nur wenig Zeit für ihren Entscheid. «Uns ist sehr bewusst», sagt auch Hutzler, «dass dieser Schritt ein riesiger, sehr schwieriger ist.» Das führe aber auch dazu, dass sie Angehörige und Bewohnerinnen und Bewohner einfühlsam begleiten könnten. Wichtig sei ein wertschätzender Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. «Wir nehmen das Gefühl des Abschiednehmens ernst. Auch im Bewusstsein, dass wir den Menschen niemals ihren Partner oder den Ort, wo sie ihre Kinder grosszogen, ersetzen können.» Sie könnten stattdessen im Alterszentrum Freiheiten ermöglichen, Spaziergänge oder auch mal einen Theaterbesuch. Und wenn es so weit komme, dass die Bewohner von ihrem «Zuhause» reden und damit das Zimmer oder die Wohnung im Alterszentrum meinen, dann sei das für sie besonders schön, sagt Johanna Hutzler.
«Man braucht fast einen Bürolisten»
Zunächst war das Paar im Neubau des Alterszentrums untergebracht, in einer 1,5-Zimmer-Wohnung mit Teeküche. Im Neubau aber vermissten beide den Austausch mit den übrigen Bewohnerinnen und Bewohnern. Als im Hauptgebäude ein Einzelzimmer frei wurde, wurde ein zweites Bett in dieses Zimmer gestellt und sie zogen um. «Hier haben wir ein Zimmer mit Blick auf die Reuss», lachte Vock. Jeden Tag verbringe er mindestens eine halbe Stunde im Freien, auch wenn es kalt ist. Er ziehe sich warm an und bewege sich. Sie würden beide auch an den Aktivitäten im Haus teilnehmen, seien aufgeschlossen, erzählte der 88-Jährige. «Meine Frau ist ein fröhlicher, optimistischer Mensch, sie macht Gesellschaftsspiele mit den anderen an den Tischen im Gang.» Das funktioniert auch mit dem Rollator, den die 87-Jährige seit kurzem benötigt.
Beide sind geistig fit. Josef Vock erledigt sämtliche Korrespondenz mit Krankenkasse, Bank oder Versicherung alleine. Online, über sein Handy. Die Krankenkasse erhält von ihm aber auch Briefe, handgeschrieben, mit Stift und auf Papier. Zwar haben die Eheleute einen Fernseher in ihrem Zimmer, Geräte wie PC oder Drucker liessen sie hingegen zurück. «Das fehlt mir», sagte Vock Mitte Dezember. Halb im Spass, halb im Ernst fügte er an: «Im Alter bräuchte man fast einen Bürolisten. Behördengänge, Anmeldungen, Altersgeld, Hilflosenentschädigung und so weiter – extrem viel Bürokratie – das ist Wahnsinn.» Markus Jost nickte: «Ja, die administrativen Angelegenheiten können einen im Alter auch überfordern.»
Viele Zahlen, ein bisschen Überblick
Markus Jost brachte einen weiteren Aspekt ins Spiel: die Kosten. Sie variieren je nach Pflegestufe der Bewohnerinnen und Bewohner im Alterszentrum. 12 000 Franken zahlen die Vocks jeden Monat. Er habe sich, erzählte Josef Vock, als er die erste Rechnung erhielt, noch bei Frau Hutzler, der Leiterin des Alterszentrums, erkundigt. Dabei habe er gegenüber der Zentrumsleiterin auch erwähnt, dass wohl längst nicht alle einen so hohen Betrag zahlen könnten. «Ergänzungsleistungen», habe Johanna Hutzler ihm daraufhin geantwortet.
Ohne Ergänzungsleistungen (EL) würden viele Menschen zum Sozialfall, bestätigte Markus Jost. EL seien eine Massnahme, einkommensschwachen Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen: «Es handelt sich um Versicherungsleistungen – Ergänzungsleistungen sind keine Sozialhilfe.» Schweizweit erhalten rund 12,5 Prozent der AHV- und IV-Rentnerinnen und -Rentner EL. Zu beachten ist, dass das Reinvermögen zum Zeitpunkt der EL-Anmeldung unter der Vermögensschwelle von 100 000 Franken (Alleinstehende) beziehungsweise 200 000 Franken (Ehepaare) liegen muss. Gleichzeitig müssen die anerkannten Ausgaben der Antragstellenden höher sein als ihre Einnahmen.
Was viele nicht wissen: Rechtmässig bezogene EL müssen nach dem Ableben der Person, die EL bezogen hat, unter gewissen Bedingungen durch die Erben zurückerstattet werden. Dies gilt auch dann, wenn die EL nicht bis zum Tod bezogen wurden. Übersteigt der Nachlass den Betrag von 40 000 Franken – beträgt beispielsweise 60 000 Franken – müssen die Erben 20 000 Franken an die Ergänzungsleistungen zurückzahlen.
Wer ausserdem bei der Verrichtung alltäglicher Dinge auf dauernde Hilfe angewiesen ist, etwa beim Ankleiden oder bei der Körperpflege, erhält zusätzlich zur Altersrente eine Hilflosenentschädigung der AHV. Die Höhe der Entschädigung richtet sich nach dem Grad der Hilflosigkeit – das Vermögen hat in diesem Fall keinen Einfluss. «Diese sozialen Errungenschaften erforden viel administrativen Aufwand», weiss der pensionierte Gemeindeschreiber Jost, «unter anderem für die Gesuchstellung.»
So viel zu trockenen, aber nicht zu unterschätzenden Zahlen.
Sie nehmen nur das Nötigste mit
Als Trudi und Josef Vock ins Alterszentrum Im Grüt zogen, nahmen sie nur das Nötigste mit. «Vor allem Kleider und Wäsche», erzählte Josef Vock. Sie seien in ihrem Zimmer, das sie zu zweit bewohnen, sehr bescheiden eingerichtet. Sie würden aber ab und zu in ihr Haus zurückkehren, um Sachen zu holen, die ihnen im Alterszentrum fehlten. Wichtig seien auf jeden Fall Impf- und Blutgruppenausweise, wichtige Telefonnummern, etwa diejenige des Arztes oder des zuständigen Spitals. Auch die Nachbarn sollten vom Umzug in Kenntnis gesetzt werden, meinte er, damit sie sich keine Sorgen machen müssen.
«Wir schauen, wie es läuft», sagte Vock schliesslich nachdenklich. Denn an diesem Dezembertag, an welchem das erste Gespräch stattfand, betrachtete man den Aufenthalt im Alterszentrum noch als einen vorübergehenden. Die Option blieb offen, in das Einfamilienhaus in Mägenwil zurückzukehren. «Meine Frau sagt hin und wieder, sie möchte schon zurück nach Mägenwil. Am liebsten wären wir daheim, obwohl wir hier sehr gut aufgehoben sind.» – «Eine leise Hoffnung», antwortete Markus Jost. «Ihr möchtet diesen Anker behalten.» – «Wir wissen es noch nicht», meinte Vock.
Umzug in eine Alterswohnung
Anfang März treffen wir uns erneut zu einem Gespräch in der Cafeteria des Alterszentrums, Josef Vock, Markus Jost und die Journalistin.
Für das Ehepaar Vock hatte sich in den vergangenen Wochen ein neues Türchen aufgetan. Im benachbarten Gebäudeteil «Grüt 5» wurde eine Alterswohnung mit dreieinhalb Zimmern frei. – Zu erwähnen ist, dass sich die Vocks bereits vor Jahrzehnten auf eine Warteliste für eine solche Alterswohnung Im Grüt setzen liessen. Nun kann das Ehepaar Vock bald in eine solche Alterswohnung einziehen. «Meine Frau und ich», sagt Josef Vock, «wir freuen uns auf mehr Selbstständigkeit.» Es ist eine Perspektive, die beide motiviert.
Heidi Hess






