Mellingen: Mehrere Einbruchdiebstähle in der Nacht auf Dienstag, den 21. April
Der «Reussbote» meldete vergangene Woche versuchte Einbrüche. Nun zeigt sich, die Täter machten auch Beute: Es kam zu mehreren Einbruchdiebstählen.
In der ...
Mellingen: Mehrere Einbruchdiebstähle in der Nacht auf Dienstag, den 21. April
Der «Reussbote» meldete vergangene Woche versuchte Einbrüche. Nun zeigt sich, die Täter machten auch Beute: Es kam zu mehreren Einbruchdiebstählen.
In der Nacht auf Dienstag, 21. April, kam es vergangene Woche in Mellingen zu mehreren Einbruchdiebstählen, wie die Kantonspolizei Aargau auf Anfrage bestätigt. Der «Reussbote» hatte bereits am Freitag berichtet, dass sich vermummte Gestalten in dieser Nacht bei der Reusstal-Garage herumgetrieben und versucht hatten, sich Zugang zu Autos zu verschaffen. Zwar wurden die Vermummten dabei von einer Videokamera gefilmt, die Einbruchversuche blieben aber erfolglos.
Erfolgreich waren die Täter hingegen auf ihrer weiteren Diebestour in und neben der Mellinger Altstadt. Am Zentralplatz, im «Scharf Eck» und im Tattoo-Studio an der Bruggerstrasse sei eingebrochen worden, auch in ein Kellerabteil und in Autos, hatte ein Betroffener dem «Reussbote» gemeldet. Das bestätigt die Kantonspolizei: In Mellingen sei es in der selben Nacht zu mehreren Einbruchdiebstählen gekommen. Betroffen waren insbesondere Objekte an der Bruggerstrasse, der Hauptgasse, der Stetterstrasse sowie an der Oberen Bahnhofstrasse. Nach bisherigen Erkenntnissen richteten sich die Einbrüche laut Kantonspolizei vorwiegend gegen Gewerbebetriebe. Die Täterschaft entwendete dabei hauptsächlich Bargeld sowie elektronische Geräte.
Erfahrungsgemäss würden Täter auf solchen Diebestouren oft in mehrere Objekte einsteigen, sobald sich eine Gelegenheit biete, meint Mediensprecherin Kathrin Wettstein. Entsprechend werden innerhalb kurzer Zeit mehrere Einbrüche im gleichen Gebiet verübt. In den letzten Jahren zeichnet sich bei Einbruchdiebstählen – insbesondere im Wohnungsbereich – ein Negativtrend ab. Die Kantonspolizei setzt alles daran dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Gleichzeitig ist sie auf die Aufmerksamkeit und Mithilfe der Bevölkerung angewiesen:
• Verdächtige Beobachtungen oder unbekannte Fahrzeuge sofort der Polizei melden (Notruf 117).
• Gebäude und Geschäftsräume konsequent abschliessen – auch bei kurzer Abwesenheit.
• Bargeld möglichst nicht über Nacht in Geschäftsräumen aufbewahren.
• Beleuchtung, Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren einsetzen, um Anwesenheit vorzutäuschen.
• Nachbarschaft und angrenzende Betriebe aufmerksam machen und gegenseitig informieren.
Heidi Hess