Alles hat ein Ende, auch die WM 2026. Es waren intensive Wochen. Wie oft haben wir doch mit Sportsfreunden über Fussball philosophiert. Und, es sei an dieser Stelle klar gesagt: Natürlich auch mit Freundinnen. Zum Glück, denn sie analysieren die Spiele unterdessen auf ...
Alles hat ein Ende, auch die WM 2026. Es waren intensive Wochen. Wie oft haben wir doch mit Sportsfreunden über Fussball philosophiert. Und, es sei an dieser Stelle klar gesagt: Natürlich auch mit Freundinnen. Zum Glück, denn sie analysieren die Spiele unterdessen auf Augenhöhe, sind jedoch nicht gefeit vor typischen Männerfloskeln. Wir Stammtisch-Koryphäen jeglichen Geschlechts scheuen uns nämlich nicht, wenn nötig mit modernen Fussballbegriffen zu zeigen, dass wir etwas vom Geschäft verstehen. «Gegenpressing, Halbräume, Vertikalität, Räume bespielen, humorlos, Blutgrätsche, Box-to-Box-Player, mistaken identity» sind für uns keine Fremdwörter.
Was gibt es vom Finale noch zu berichten? Spanien gegen Argentinien, das hätte eigentlich ein attraktives Spiel geben können. Wurde es aber nicht. Die Südamerikaner enttäuschten auf der ganzen Linie, Spanien holte sich verdient den Weltmeistertitel. Beim Public Viewing, inmitten von vielen spanischen Fans, endete der Abend nach langem Zittern zum Glück mit grosser Freude. Was vor allem daran lag, dass ich von Sportsfreund Toni und seiner Maria begleitet wurde. Die beiden waren extrem gut gelaunt. Der Grund dafür ist nicht nur die spanische WM-Krone. Hauptsächlich sind ihre privaten News dafür verantwortlich. Die geneigte Leserschaft ahnt es vielleicht: Maria ist vor ein paar Wochen definitiv bei Toni eingezogen und bleibt auch dort. Und sie flüsterte es mir mitten im Fussball-Lärm ins Ohr: «Weisst du, Jean, ausser Toni und mir weiss es noch niemand: Ich bin schwanger und sooo glücklich! Das Baby soll um Weihnachten kommen. Und jetzt noch der Weltmeistertitel – was willst du mehr?»
Na dann: Feliz Navidad!
Jean