Patrick Oldani lebt mit seiner Familie in Tägerig. Der Einkaufsleiter ist Mitglied des Gemeinderates. In der Freizeit ist er gerne in der Natur unterwegs, unternimmt etwas mit der Familie oder werkelt am Haus oder im Garten.
Vor etwas über einem Monat habe ich ...
Patrick Oldani lebt mit seiner Familie in Tägerig. Der Einkaufsleiter ist Mitglied des Gemeinderates. In der Freizeit ist er gerne in der Natur unterwegs, unternimmt etwas mit der Familie oder werkelt am Haus oder im Garten.
Vor etwas über einem Monat habe ich berichtet, dass wir dann bald im Flugzeug sitzen werden. Das ist nun schon vorbei. Die gut 12 Stunden Flug haben wir hinter uns. Es lief alles wie am Schnürchen. Postauto und Zug wenig ausgelastet und pünktlich. In Kloten war, wie erwartet, ein Rekordaufkommen an Reisenden. Wir haben dies erst bei der Passkontrolle bei der Ausreise gespürt. Alle anderen Stationen vorher absolvierten wir in Rekordzeit. So sassen wir am Gate E für zwei weitere Stunden und wussten nicht wirklich, was zu tun war. Wie immer am Flughafen Zürich: Es ist schlicht zu warm da drinnen. Zum Zeitvertreib beobachteten wir die zusätzlichen Passkontrollen, etwa nach Tel Aviv oder nach Miami und Chicago. Die Menschenschlangen erstreckten sich dabei sicherlich über 50 Meter und ich befürchte, einige Reisende blieben mangels gültiger Dokumente in Zürich zurück.
In der Boeing 777 des täglichen Direktfluges der Thai Airways nach Bangkok war es dann wider Erwarten sehr geräumig. Wir spürten die etwas unruhige Wetterlage, da wir im hintersten Abteil untergebracht waren. Es war auch hier zu warm und entsprechend blieb es die ganze Nacht unruhig und mehrheitlich schlaflos. Den Iran umflogen wir weiter nördlich. Das Essen war fantastisch und in Bangkok angekommen, hetzten und suchten wir uns dann durch den Schilderwald bis zum inländischen Anschlussflug. Die Nervosität stieg noch schnell bei der Immigration, doch auch dort lief alles glatt. Sichtlich erleichtert war dann meine Frau, als wir das richtige Gate gefunden hatten und den Flug nach Koh Samui nicht mehr verpassen konnten.
Nun, die Anspannung liess nach, die Nacht ohne wirklichen Schlaf blieb aber nicht ohne Folgen. Die ersten Tränen drückten bei unserer Tochter durch, weil der Bungalow noch nicht bereit war. Jetzt war Flexibilität gefragt, um die Zeit zu überbrücken. Nach dem ersten Schwumm im angenehm warmen Pool waren wir dann definitiv angekommen! Die Hotelanlage ist traumhaft. Das Essen gut und die Nacht, dank Klimaanlage, endlich bei weitem angenehmer und kühler als bei uns zu Hause, wo wir die letzten Wochen doch gut und gerne 28-30 Grad in der Wohnung aushalten mussten.
Über einige Reiseerlebnisse und unsere Rückkehr berichte ich dann beim nächsten Mal. Es sei wiederholt: Beim Reisen ist es also wichtig – genügend Zeit hilft, die Nerven zu schonen!