Schneegestöber und faszinierende Eisskulpturen zeigten sich vergangene Woche im Reusstal. Doch der Zauber ist vergänglich
Der Winter zeigte sich von seiner schönsten Seite. Als es vergangene Woche eiskalt war und sogar schneite, war ein Spaziergang angesagt.
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Schneegestöber und faszinierende Eisskulpturen zeigten sich vergangene Woche im Reusstal. Doch der Zauber ist vergänglich
Der Winter zeigte sich von seiner schönsten Seite. Als es vergangene Woche eiskalt war und sogar schneite, war ein Spaziergang angesagt.
Augen auf! Denn diese Pracht ist äusserst vergänglich. Vergangene Woche aber konnte man zum Wasserfall in Tägerig spazieren und Eis in unzähligen Variationen bewundern: Da hingen durchsichtige Glöckchen an Ästen, zarte Spitzen bedeckten das perlende Wasser und lange Zapfen hingen an Felswänden. Beim Torfmoos in Niederrohrdorf war das Eisfeld gefroren: Die Eisschicht dürfte dick genug gewesen sein, um darüber zu gleiten, wie vor Jahrzehnten der lokale Hockeyclub. Das Schild jedenfalls lud dazu ein – wenn auch mit dem Hinweis «Betreten auf eigene Gefahr». Und als es am Donnerstagvormittag zu schneien begann, deckte er die Matten zu und sorgte für eine Entschleunigung auf den Strassen. Dann regnete es, die Pracht war temporär vorbei. Mit dem neuem Schnee vom Wochenende, der hoffentlich liegen bleibt, können Bobs und Schlitten zum Einsatz kommen und Schneebälle fliegen.
Heidi Hess