MARC BENEDETTI
CHEFREDAKTOR
Die Mitteilung, dass Mellingen, Tägerig, Oberrohrdorf, Bellikon und Stetten aus dem Vertrag mit der Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal aussteigen wollen, kommt überraschend. Aus der Kanone geschossen erfolgte die Stellungnahme von ...
MARC BENEDETTI
CHEFREDAKTOR
Die Mitteilung, dass Mellingen, Tägerig, Oberrohrdorf, Bellikon und Stetten aus dem Vertrag mit der Regionalpolizei Rohrdorferberg-Reusstal aussteigen wollen, kommt überraschend. Aus der Kanone geschossen erfolgte die Stellungnahme von Fislisbach, Mägenwil, Niederrohrdorf, Remetschwil und Wohlenschwil, die bei der Repol bleiben wollen. Ein Konflikt, der schon lange schwelte, wird nun transparent dargelegt. Das ist gut. Die Gemeinderäte der austrittswilligen Gemeinden müssen ihre «dissidente» Evaluation aber nun ihren Winter-Gemeindeversammlungen erklären. Dazu sollten die Grundlagen – die Offerten der drei Polizeien Repol, Stapo Baden und Kapo vollständig öffentlich gemacht werden. Nur so können die Bürgerinnen und Bürger die Leistungen vergleichen und nachvollziehen, warum ihre vertraute «Repol» vor Ort durch die Kantonspolizei ersetzt werden soll. Die Frage ist auch, ob der Schuss am Ende nicht hinten raus geht nach dem Motto «weniger Kosten, dafür weniger Leistungen».