Tägerig: Die Bewohnenden des Alters- und Pflegezentrums und weitere Musik-Liebhaber genossen das Konzert
52 Absolventinnen und Absolventen der Militärmusik-Rekrutenschule sorgten mit einem halbstündigen Konzert für Gänsehautfeeling bei den anwesenden ...
Tägerig: Die Bewohnenden des Alters- und Pflegezentrums und weitere Musik-Liebhaber genossen das Konzert
52 Absolventinnen und Absolventen der Militärmusik-Rekrutenschule sorgten mit einem halbstündigen Konzert für Gänsehautfeeling bei den anwesenden Tägligerinnen und Tägligern. Als Sahnehäubchen gab es eine Überraschung.
Hohe musikalische Qualität ist das Markenzeichen der Schweizer Militärmusik. Davon überzeugten die 52 Bläser, sechs Schlagzeuger und elf Tambouren mit ihrem Platzkonzert beim Alters- und Pflegezentrum Tägerig. Anlässlich der Schlussinspektion zeigten sie, was sie während ihrer Rekrutenschule (16-2) am Kompetenzzentrum Militärmusik in Aarau eingeübt haben. Das Tägeriger Publikum, Bewohnende vom Alters- und Pflegezentrum, sowie Liebhaberinnen und Liebhaber von hochstehender Musik, waren vor Ort. Sie zeigten sich sichtlich vom abwechslungsreichen Programm begeistert – die Leistung wurde mit viel Applaus honoriert. Den krönenden Abschluss bildete «Where is my Husband» von Raye. Als Zugabe gab es «Song of Fire». Den Song spielten die Militärmusikerinnen und -Musiker bereits bei bei Tattoo on Stage 2026 im KKL Luzern und bei Tatoo in Avenches. In Tägerig mit dabei war auch Brigadier Marc Schibli, Kommandant vom Lehrverband Infanterie und Aldo Werlen, Kommandant Kompetenzzentrum Militärmusik in Aarau. Die Militär-Rekrutenschule sorgte nach dem Konzert für eine Überraschung. Ernst Meier, Bewohner des Alterzentrums, durfte zusammen mit den Tambouren für ein Foto posieren. «Ich absolvierte 1952 ebenfalls die Militärmusik-RS als Tambour. Ich fühlte mich zwischen ihnen, als wäre ich wieder dabei», freute sich Ernst Meier. «Die Qualität der Musik war sehr gut. Es ist für mich ein ganz spezieller Moment, hier dabei zu sein.» Christoph Frei, Leiter Gemeindewerke und Brunnenmeister, sagte: «Das Konzert war sehr speziell. Ich habe früher selber als Tambour im Jugendspiel Rohrdorferberg gespielt.» Alt Gemeindeschreiber Rolf Meier, selbst Euphonist beim Musikverein Tägerig sagte: «Es ist nicht alltäglich, direkt vor der Haustüre ein so qualitativ hochstehendes Konzert zu hören.» Möglich machte dies das Alters- und Pflegezentrum Tägerig. «Ich habe verschiedene Alterszentren und Pflegeeinrichtungen für ein Konzert angefragt. Tägerig hat spontan zugesagt», führte Leutnant Jocelyne Rüdin aus. Als Dank gab es für alle Anwesenden Militär-Guetzli und -Schoggi.
Debora Gattlen