Es gibt Neuigkeiten von den Sportsfreunden, Abteilung Langlauf. Genauer gesagt: Ski-Langlauf. Klar, wird die geneigte Leserschaft sagen, schliesslich war kürzlich die hohe Zeit auf den schmalen Latten. Der Engadin Skimarathon hat wieder Tausende von Liebhabern des Langlaufsports in seinen ...
Es gibt Neuigkeiten von den Sportsfreunden, Abteilung Langlauf. Genauer gesagt: Ski-Langlauf. Klar, wird die geneigte Leserschaft sagen, schliesslich war kürzlich die hohe Zeit auf den schmalen Latten. Der Engadin Skimarathon hat wieder Tausende von Liebhabern des Langlaufsports in seinen Bann gezogen. Im Teilnehmerfeld dabei waren auch sehr viele Hobbysportler aus dem Einzugsgebiet des «Reussbote», man schaue sich nur mal die Ranglisten an. Allen Finishern wird an dieser Stelle zugerufen: Chapeau! Nun aber zu der erwähnten Neuigkeit. Sportsfreund Pierre (nennen wir ihn für einmal so) ist kein Langlauf-Superkönner, liebt aber die Bewegung auf oder neben der Loipe und vor allem die Engadiner Sonne. Den Marathon hat er noch nicht oft wettkampfmässig bestritten. Genauer gesagt: Noch nie. Trotzdem ist er aber mit grosser Inbrunst seit Jahren zwischen Maloja und S-chanf auf der weissen Spur unterwegs. Nun hat Pierre das Projekt Marathon entsprechend seinem fortgeschrittenen Alter leicht modifiziert. Er hat die 42 Kilometer in Etappen aufgeteilt und während fünf Tagen täglich gut acht Kilometer zurückgelegt. Im klassischen oder im Skatingstil, Start in Maloja, Ziel in S-chanf. «Das ist keine super Leistung!», höre ich wiederum die Leserschaft einwenden. Naja, man muss dazu noch wissen: Zu jeder Etappe gehörten zahlreiche «Verpflegungsposten», wie sie auf neudeutsch genannt werden. Früher nannte man sie «Beizen». Selbstverständlich hat sie Pierre keineswegs ignoriert. Um beim Neudeutsch zu bleiben: Sportsfreund Pierre hat glänzend performt!
Jean