Mellingen: Bei Selbstunfall eines Busses wurde Buswartehäuschen am Lindenplatz demoliert – Zum Glück blieb es beim Sachschaden

  25.09.2026 Mellingen, Mellingen

Am Freitag vor 7 Uhr hat ein Bus der «A-Welle» das Buswartehäuschen am Lindenplatz beim Manövrieren touchiert, worauf die Konstruktion zu Bruch ging. Der Busfahrer begann gerade seinen Dienst.

Passanten staunten nicht schlecht, als sie das Buswartehäuschen am Freitagmorgen erblickten.  Die Dächer waren ins Innere des Häuschens gefallen, die Metallkonstruktion mit den Seitenwänden war verbogen, Glasscheiben teilweise demoliert. Ein Vandalenakt? Nein. Im Rathaus Mellingen lief frühmorgens das Telefon heiss. «Ich habe die Meldung erhalten, dass ein Bus ins Bushäuschen gefahren ist», sagte Stadtschreiber Gregor Glaus auf Anfrage. «Wir können froh sein, dass nicht Schlimmeres passiert und es beim Sachschaden geblieben ist.» Es wurde niemand verletzt.

Shuttle-Bus beschädigte Häuschen
Laut Auskunft der Kantonspolizei, die mit einer Patrouille vor Ort war, ging die Meldung kurz vor 7 Uhr ein, dass das Buswartehäuschen am Lindenplatz beschädigt wurde. «Ein Bus ist ins Häuschen gefahren, er hat es wohl beim Manövrieren touchiert», sagt Mediensprecherin Kathrin Frei auf Anfrage. Laut Frei gibt es es keine weitere polizeiliche Ermittlung, da der Geschädigte mit dem Verursacher identisch sei. Der Bus habe keinen grossen Schaden erlitten. Es handelte sich um einen Bus der A-Welle.

Verschiedene Transportunternehmen  fahren mit  Bussen durch Mellingen. «Es war kein Bus von uns», sagt ein Sprecher der Steffen Bus AG aus Remetschwil. – Einem Chauffeur eines grossen Carunternehmens aus Rütihof ist das passiert. Er begann gerade seinen Dienst. Die Firma fährt den Shuttlebus zwischen den Haltestellen Lindenplatz, Heitersberg und Krone.
Der Bus touchierte mit dem Spiegel  mit Wucht die Haltestelle, worauf es zum  Malheur kam; sehr stabil scheint das Häuschen nicht zu sein. Zum Zeitpunkt des Unfalls sassen keine Passagiere im Bus und es stand auch niemand draussen. Der Busfahrer informierte die Polizei und die Gemeinde.

Bushäuschen bereits demontiert
Die Unfallstelle wurde am Freitagvormittag mit einem weiss-roten Band gesichert und abgesperrt. Gegen Mittag waren Handwerker am Werk, um die Konstruktion zurückzubauen, welche herunterhing und ein Sicherheitsrisikon darstellte. Eine Metallbaufirma aus Fischbach-Göslikon demontierte die Metall-Konstruktion des Häuschens und entfernte die kaputten Scheiben.  Zudem hatte die Gemeinde Mellingen einen Pneukran aufgeboten, der das Gerüst des Häuschens anschliessend anhob und entfernte.  Das Buswartehäuschen gehört der Gemeinde Mellingen und wird jetzt zum Versicherungsfall. «Wir müssen sehen, wie es weitergeht», sagt Stadtschreiber Gregor Glaus. «die Abklärungen sind am Laufen.»

Nun gibt es an der Birrfeldstrasse temporär kein Buswartehäuschen mehr. Auf der anderen Seite in Richtung Umfahrung gibt es gar keines. Aber ein solches soll kommen, Mellingen hat einer anderen Gemeinde ein gebrauchtes Häuschen in gutem Zustand abgekauft (wir berichteten Ende August).


Marc Benedetti


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