Am 10. April erinnert die Stadtscheune mit der Bibliothek, dem Museum und dem Raum für Kunst feierlich an die Eröffnung vor dreissig Jahren. 1996 eröffnet, präsentiert sich der Raum mit einer erneuerten Dauerausstellung der Stadtgeschichte. Die bedeutendsten Objekte des ...
Am 10. April erinnert die Stadtscheune mit der Bibliothek, dem Museum und dem Raum für Kunst feierlich an die Eröffnung vor dreissig Jahren. 1996 eröffnet, präsentiert sich der Raum mit einer erneuerten Dauerausstellung der Stadtgeschichte. Die bedeutendsten Objekte des Museums sind in einer Zeit ständiger Kriege und der Suche nach Frieden entstanden. Zwischen 1528 und 1712 wurde das Städtchen zwölfmal belagert und durch fremde Truppen besetzt. Die strategisch zentrale Lage am Reussübergang zwischen Bern, Zürich und den katholischen Orten machten Mellingen zum «Zankapfel» der konfessionell zerstrittenen Parteien. Das Ensemble «La Petite Écurie» bringt mit historischen Schlaginstrumenten, Oboe und Fagott, den kriegerischen Aufmarsch vor den Stadtmauern und das bedrohte, zerbrechliche Leben in einem Klangbild zusammen. Die Museumskommission und die Stadt Mellingen laden am Freitag, 10. April, um 18 Uhr in die Aula Kleine Kreuzzelg ein. (mbe)