Am Samstag zeigte der TSV Rohrdorf zum letzten Mal seine aufwendige Turnshow, bei der die Lachmuskeln nicht zu kurz kamen
Die Show rund um die Abenteuer von «Harri Plotter» und seinen Freunden begeisterte das Publikum mit abgedrehten Ideen, ...
Am Samstag zeigte der TSV Rohrdorf zum letzten Mal seine aufwendige Turnshow, bei der die Lachmuskeln nicht zu kurz kamen
Die Show rund um die Abenteuer von «Harri Plotter» und seinen Freunden begeisterte das Publikum mit abgedrehten Ideen, sportlichen Höchstleistungen und einem Gag-Feuerwerk.
Wir wollten es in diesem Jahr etwas magisch machen», erklärte Daria Rimann, die beim TSV für die Kommunikation zuständig ist, schmunzelnd zum Motto der diesjährigen Show. Das lautete «Schule für Hexerei und Zauberei». «Das Thema gibt eben auch etwas her, jeder hat sofort ein Bild im Kopf», so Rimann. Selbst wer die bekannten Filme und Romane des Nickelbrille tragenden Zauberlehrlings nicht kenne, verbinde schliesslich etwas mit magischen Welten. Und diejenigen, die damit vertraut waren, durften sich auf jede Menge abgedrehter Anspielungen freuen. So startete der Abend mit einer selbstgedrehten Filmsequenz: Harri Plotter (Manuel Blunschi) und seine Freunde Herr Meini (Silja Ender) sowie Ron Wisli (Simon Schmocker) und Dreyko Melfoi (Louis Schraner) warten am Bahnhof Baden auf den Zug zur Zauberschule Rohrdorf, wo sie das teilweise rappende Schulpersonal Fresh D (Pascal Heusler) Finsch (Reto Locher) Prof. Mac G (Manuela Weber) Luna Love Guet (Romy Schraner) Prof. Mac Kristal (Priska Isler) erwartete. Der Auftakt für ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit sprechenden Blumentöpfen, missglückten Zaubersprüchen («funktionieren leider nicht bei Schwiegermüttern») und anderen verrückten und spassigen Verwicklungen. Auch der eine oder andere etwas schlüpfrige Witz wurde abgefeuert. Und auch bei den sportlichen Darbietungen zog sich das Motto durch den Abend.
Kleine Nachwuchs-Hexen bevölkerten die Bühne, genauso wie tanzende Elfen und bei der Eulenpost ging buchstäblich die Post ab. Bei den hochkarätigen Darbietungen am Barren, Reck oder Trampolin bewegten sich die Sportlerinnen und Sportler mit zauberhafter Leichtigkeit und flogen teils durch die Luft – auch ganz ohne Besen. Zum Höhepunkt rockten Harri Plotter und die anderen Protagonisten dann noch singend die Turnhalle und das Publikum ging richtig mit. Harry Potter trifft «School of Rock» sozusagen. Kurz: Es war ein wahrlich magischer Samstagabend!
Michael Lux