Mellingen: Das Haus der Familie Steiert ist auf Halloween wieder gruselig dekoriert. Es lohnt sich vorbeizuschauen
Das Haus der Familie Steiert ist auch dieses Jahr bereits vor Halloween die Attraktion im Reuss-Städtchen. Jung und Alt bleiben stehen und schauen sich die ...
Mellingen: Das Haus der Familie Steiert ist auf Halloween wieder gruselig dekoriert. Es lohnt sich vorbeizuschauen
Das Haus der Familie Steiert ist auch dieses Jahr bereits vor Halloween die Attraktion im Reuss-Städtchen. Jung und Alt bleiben stehen und schauen sich die schaurig schöne Dekoration an.
Fast wäre dieses Jahr das Spukhaus der Familie Steiert auf der Strecke geblieben. «Ich wusste bis vor zwei Wochen nicht, ob es dieses Jahr für eine Halloween-Dekoration reicht oder nicht», sagt Gièsele Steiert. Priorität hatte der Umbau der Küche. Doch diese wurde just vor zwei Wochen fertig. Das gab für Gisèle Steiert den Anstoss, doch noch etwas zu planen. Obwohl sie ansonsten Monate vorher mit den Vorbereitungen beginnt, übertrifft die diesjährige Dekoration die bisherigen. «Ich konnte aus dem Vollen schöpfen. Mein Mann Sebastian stellte ein Gerüst auf, weil er Angst hatte, dass ich beim Dekorieren der Hausfassade abstürze. Ich dekorierte daher das Baugerüst mit», sagt sie. Ihre Dekorationen haben immer einen aktuellen Bezug. Inspiriert durch die Baustelle in der Hauptgasse und ihrer Küche entstand dieses Jahr an der Kleinen Kirchgasse 36 eine «Monsterbaustelle». Dafür verwendete sie nicht nur Dekorationen aus ihrem Fundus im Keller, sondern auch alte nicht mehr im Einsatz stehende Bauabsperrungen und Verkehrstafeln des Bauamts. In nur zwei Tagen setzte sie damit ihre Halloweenbaustelle in Szene. «Ich hatte fast zu wenig Dekoration», sagt sie. «Es wäre toll gewesen, wenn ich noch mehr Skelette zur Verfügung gehabt hätte.» Aber auch Skelett Oskar und drei Puppen sorgen bestens für den Gruseleffekt. «Oskar stürzt vom Gerüst, weil er sich nicht richtig sicherte und der Chef der Baustelle kommandiert die Arbeiter von oben herum», führt sie aus. Und bei der Monsterbaustelle kommt auch toxischer Abfall zutage und Monsterspinnen krabbeln auf dem Gerüst herum. Voll zur Geltung kommt das Ganze erst beim Eindunkeln durch Baustellenlampen, Militärleuchten und dem Einsatz einer Nebelmaschine. Gisèsle Steiert gibt sich aber jeweils nicht nur mit der Dekoration der Fassade zufrieden. Auch der Hauseingang im Parterre wird immer einbezogen. Dieses Jahr verwandelte sie ihn in einen Baucontainer für die Arbeiter der Monsterbaustelle. Hier gibt es auch einen Korb voller Süssigkeiten für die Kinder.
Seit 18 Jahren ist Gisèle Steiert in Mellingen und in der Region für ihre schaurig schöne Halloween-Dekoration bekannt. Über 250 Personen lassen sich das Spektakel jeweils nicht entgehen.
Debora Gattlen