Neubau ist ein klares Bekenntnis zum Standort
13.02.2026 MellingenDie Hypothekarbank Lenzburg plant an der Lenzburgerstrasse 15 einen Neubau. Das Baugesuch soll demnächst öffentlich aufliegen
Die Bauprofile zeigen es an: Die Hypothekarbank Lenzburg realisiert einen modernen Neubau vor den Toren der Altstadt. Neben den Räumlichkeiten ...
Die Hypothekarbank Lenzburg plant an der Lenzburgerstrasse 15 einen Neubau. Das Baugesuch soll demnächst öffentlich aufliegen
Die Bauprofile zeigen es an: Die Hypothekarbank Lenzburg realisiert einen modernen Neubau vor den Toren der Altstadt. Neben den Räumlichkeiten für die Bank entstehen in den oberen Etagen zehn Mietwohnungen.
Der Standort Mellingen hat seit jeher in der Geschichte der Hypothekarbank Lenzburg einen besonderen Stellenwert. «Mellingen ist eine wichtige Niederlassung im Geschäftsstellennetz der Bank», sagt Patrick Pfiffner, Leiter der Geschäftsstelle Mellingen und der Region Baden, Rohrdorferberg. So eröffnete die Hypi 1959 ihre erste Geschäftsstelle just in Mellingen. Das Inserat für die Eröffnung wurde im «Reussbote» vom 17. Juli 1959 publiziert. In der Geschäftsstelle arbeiten heute zehn Mitarbeitende, die das gesamte Dienstleistungsangebot der Bank abdecken. Nach über sechs Jahrzehnten wird das bestehende Gebäude nun durch einen zeitgemässen Neubau ersetzt.
«Mit diesem Projekt möchten wir einerseits einen Beitrag zur positiven Entwicklung Mellingens leisten – es ist zugleich ein klares Bekenntnis zur Region – und andererseits unseren Mitarbeitenden zeitgemässe Büroräumlichkeiten zur Verfügung stellen», betont Pfiffner.
Keine Vergrösserung der Bank
Auf den Parzellen 680 und 681, die zu einer einzigen Parzelle vereint wurden, entsteht ein nachhaltiges Bankund Wohngebäude in Massivbauweise mit hinterlüfteter Metallfassade nach Minergie-P-Standard.
Der Eingangsbereich der Bank öffnet sich zur Lenzburgerstrasse hin und wird durch einen einladend gestalteten Vorplatz ergänzt – ein Ort, der zur Begegnung und zum Verweilen einlädt.
Im östlichen Bereich des Erdgeschosses, angrenzend an die Landwirtschaftszone, befinden sich die Arbeitsplätze, Besprechungszimmer und Aufenthaltsräume der Bank. «Die neuen Büroflächen orientieren sich am bisherigen Raumangebot – wir schaffen keine Vergrösserung, sondern eine zeitgemässe, effizientere Nutzung», sagt Patrick Pfiffner.
Es entstehen Mietwohnungen
Vom ersten Ober- bis zum Attikageschoss entstehen zehn grosszügige Mietwohnungen. Die 3.5-Zimmerwohnungen orientieren sich zum Strassenraum, die 4.5-Zimmerwohnungen zur ruhigen Landwirtschaftszone. Im Attikageschoss verfügen beide Wohnungstypen über Fernsicht.
Das beauftragte Architekturbüro, Lämmli Architektur AG aus Aarau, sorgt beim Projekt dafür, dass der Neubau sorgfältig in den städtebaulichen Kontext integriert ist und gestalterisch Bezug auf die Nähe zur Altstadt aufnimmt. So sorgt der langgezogene, leicht abgewinkelte Baukörper für eine Verbindung zwischen der Lenzburgerstrasse im Westen und der Ifangstrasse im Osten und fügt sich dadurch in die bestehende Struktur ein.
Tiefgarage und Platz zum Verweilen
Die Kundinnen und Kunden der Bank erreichen den Eingangsbereich von der Lenzburgerstrasse aus. Direkt neben dem Eingang sind fünf Kundenparkplätze vorgesehen. Im Untergeschoss befinden sich neben Keller- und Technikräumen auch ein Veloraum sowie Parkierungsflächen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie auch für die Mitarbeitenden.
Im östlichen Bereich zur Landwirtschaftszone hin entsteht ein sorgfältig gestalteter Aussenraum mit üppiger Bepflanzung – ein Ort der Begegnung für Mitarbeitende der Bank und für die Bewohnenden, der zum Verweilen einlädt.
Zeitplan und Provisorium
Das Baugesuch wurde bei der Abteilung Bau und Planung der Stadt Mellingen eingereicht. «Wir gehen davon aus, dass die öffentliche Auflage in Kürze erfolgt», sagt Pfiffner. Wenn alles planmässig verläuft, soll der Baustart im Herbst 2026 erfolgen. Während der Bauzeit wird die Hypi auf der gegenüberliegenden Strassenseite, auf dem Parkplatz der Pizzeria Al Ponte, ein Provisorium errichten. Die Bauzeit für das neue Gebäude ist auf rund zwei Jahre angesetzt.
Debora Gattlen




