Yvonne Heimberg ist in Fislisbach aufgewachsen und arbeitet heute im gleichnamigen Immobiliengeschäft in Fislisbach. Nebst der Immobilienwelt ist die Verbundenheit da für die Familie (zwei erwachsene Kinder), Freunde, Natur, Sport, Coaching und Hund Emil.
Nun ist sie da ...
Yvonne Heimberg ist in Fislisbach aufgewachsen und arbeitet heute im gleichnamigen Immobiliengeschäft in Fislisbach. Nebst der Immobilienwelt ist die Verbundenheit da für die Familie (zwei erwachsene Kinder), Freunde, Natur, Sport, Coaching und Hund Emil.
Nun ist sie da – die Sommerhitze im Mai. Die Medien sind voller Informationen darüber, welche Ursachen dazu führen und welche Folgen die anhaltenden Veränderungen unseres Klimas mit sich bringen. Hitzeperioden nehmen sowohl an Intensität als auch an Häufigkeit zu. Orte, die früher eher kühl und angenehm waren, erleben mittlerweile ebenfalls hohe Temperaturen, und eine nachhaltige Veränderung scheint derzeit kaum in Sicht. Grundsätzlich wäre bekannt, was die Spezies Mensch dazu beitragen könnte, um das Klima positiv zu beeinflussen – negativ gelingt es uns schliesslich auch. Dennoch fällt es oft schwer, Gewohnheiten zu verändern und den eigenen Alltag konsequent nachhaltiger zu gestalten.
Mit der zunehmenden Hitze wird auch das gesellschaftliche Miteinander immer stärker auf die Probe gestellt. Kühlende Orte werden rar: Entweder ist das Geschäft nicht klimatisiert oder die eigene Wohnung speichert die Wärme über Tage hinweg. Die Nächte bringen kaum Erholung, der Schlaf wird unruhiger und die Belastbarkeit sinkt. Durch die beinahe kochende Körpertemperatur dauert es oft nicht lange, bis auch das Gemüt überkocht. Der Autofahrer vor einem reagiert hektisch, die Fahrradfahrerin saust mit ihrem E-Bike über das Trottoir und im Zug stehen die Menschen dicht gedrängt beieinander. Manch eine Person verbreitet dabei eine Duftnote, die die eigene Laune nicht gerade verbessert. Kleine Unannehmlichkeiten werden plötzlich zu grossen Ärgernissen und die allgemeine Gereiztheit steigt spürbar an.
Wie also herauskommen aus dieser Stressspirale?
Vielleicht liegt die Antwort näher, als wir denken. Geben wir uns wieder vermehrt der Natur hin. Ein Waldspaziergang früh am Morgen wirkt oft Wunder: Die Luft ist rein und angenehm kühl, Menschen begegnet man nur wenigen, und manchmal beobachten uns sogar Wildtiere aus sicherer Entfernung. Das Rascheln der Blätter, der Duft von feuchter Erde und das Zwitschern der Vögel schaffen eine Atmosphäre, die beruhigend auf Körper und Geist wirkt.
In dieser Stille können wir uns ganz auf uns selbst und unsere eigene Natur einlassen und die Umgebung mit allen Sinnen wahrnehmen. Schon ein kurzes Verweilen wirkt wohltuend, verlangsamt den hektischen Alltag und lässt den Stresspegel sinken. Wer bewusst innehält, spürt oft rasch, wie wertvoll diese kleinen Auszeiten für das eigene Wohlbefinden sind.
Mit dieser kleinen, aber feinen Pause starten auch Sie bestimmt entspannter und gelassener in den Tag.