Mellingen: Letzte Gelegenheit zur E-Mitwirkung für die Projekte Lindenplatz
Eine öffentliche Anlage ohne WC ist heute fast nicht mehr möglich. Beim Projekt Lindenplatz fehlt aber ein WC.
Das geht gar nicht», sagt Moritz Hubschmid, ehemaliger ...
Mellingen: Letzte Gelegenheit zur E-Mitwirkung für die Projekte Lindenplatz
Eine öffentliche Anlage ohne WC ist heute fast nicht mehr möglich. Beim Projekt Lindenplatz fehlt aber ein WC.
Das geht gar nicht», sagt Moritz Hubschmid, ehemaliger Bauamtleiter der Stadt Mellingen. Er spricht an, was er bereits im Juli an der Infoveranstaltung platzierte. «Es fehlt beim Projekt eine öffentliche Toilette.» Damals habe der Projektverfasser, Architekt und ehemalige Stadtammann Paul Zürcher geantwortet, weder bei der Tiefgarage noch bei dem darüber liegenden Park sei eine öffentliche Toilette geplant. Man könne die öffentliche Toilette beim Stadthaus benutzen. «Das WC beim Stadthaus ist zu weit entfernt. Die Notdurft wird im Park verrichtet werden», sagt Hubschmid. Das könne Anwohnerinnen und Anwohner der Altstadt nicht zugemutet werden. Vor allem im Sommer würde es zu Geruchsbelästigungen kommen. Eine Geschmacksprobe gebe es bereits beim Durchgang vom Parkplatz zur Altstadt. Auch dort würde an die Wände uriniert, anstatt in der Toilette beim Stadthaus. Zudem wüssten Auswärtige nicht, wo sich diese befände.
Einige Besuchende der Infoveranstaltung sagten Hubschmid, dass sie es auch gut fänden, wenn eine Toilette im Projekt mitgeplant werde. «Ich hoffe, dass bis Sonntag, 16. August, noch viele von der Mitwirkung Gebrauch machen, damit der geplante Park im Sommer nicht nach Urin stinkt.» Er selbst habe platziert, dass nebst einem öffentlichen WC auch zwei Parkplätze für Cars und Wohnmobile nötig seien. Diese Fahrzeuge könnten die Tiefgarage wegen ihrer Fahrzeughöhe und -länge nicht benutzen. «Früher gab es auf dem Lindenparkplatz zwei Carparkplätze. Inzwischen sind sie verschwunden», sagt er. «An der Infoveranstaltung erfuhr ich, dass keine neuen Carparkplätze geplant sind.» Grosse Fahrzeuge könnten auf dem nahe gelegenen Coop-Parkplatz parken. «Ich finde, für Coop ist es nicht zumutbar, Parkplätze für die Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen», betont Hubschmid. Er halte fest, dass er das Projekt ansonsten gut finde.
Debora Gattlen