Die Jungfreisinnigen Aargau machen mit einer provokativen Plakataktion auf ihre Volksinitiative «Blitzerabzocke stoppen!» aufmerksam, über die am 8. März abgestimmt wird. So manche Automobilisten würden sich am Montag wundern, weshalb plötzlich so viele Blitzer im ...
Die Jungfreisinnigen Aargau machen mit einer provokativen Plakataktion auf ihre Volksinitiative «Blitzerabzocke stoppen!» aufmerksam, über die am 8. März abgestimmt wird. So manche Automobilisten würden sich am Montag wundern, weshalb plötzlich so viele Blitzer im Kanton Aargau hingen, schreibt die Jungpartei in einer Mitteilung. Sie hat im ganzen Kanton Plakate an Kandelabern aufgehängt, welche einem Radargerät ähnlich sehen. An der Mellingerstrasse in Baden-Dättwil sei «Blitzer-Wildwuchs» angesagt, ebenso in Wohlen, Lenzburg und Aarau. «Bereits beim Aufhängen stiessen die Plakate auf grosse Aufmerksamkeit und Zustimmung», schreibt die Partei. Die Forderung der Initiative: Mit einer Bewilligungspflicht sollen stationäre Blitzer zwar zur Verkehrssicherheit beitragen, «jedoch nicht wie bis anhin für rein finanzielle Beweggründe missbraucht werden», so die Jungfreisinnigen. Hat die Jungpartei eine Bewilligung für die Aktion? Laut Auskunft von Präsident Etienne Frey war keine nötig. «Bezüglich Bewilligung ist es so, dass acht Wochen vor einer Abstimmung das Plakatieren bewilligungsfrei ist», sagt er auf Anfrage. (mbe)