Mitte September startete in gewissen Gemeinden unserer Region (Tägerig, Niederwil, Fischbach-Göslikon, Stetten und Künten) eine Befragung der älteren Bevölkerung. Die fünf Gemeinden gehören dem Regionalplanungsverband Mutschellen-Reusstal-Kelleramt an. Er wird ...
Mitte September startete in gewissen Gemeinden unserer Region (Tägerig, Niederwil, Fischbach-Göslikon, Stetten und Künten) eine Befragung der älteren Bevölkerung. Die fünf Gemeinden gehören dem Regionalplanungsverband Mutschellen-Reusstal-Kelleramt an. Er wird von 20 Gemeinden getragen. Rund 3000 zufällig ausgewählte Personen ab 65 Jahren erhalten einen Fragebogen zu ihren Bedürfnissen rund um das Wohnen und Leben im Alter. Im Zentrum stehen zwei Themen: Welche Informationen, Beratungs- und Unterstützungsangebote soll eine künftige regionale Anlaufstelle rund um das Alter bieten? Und welche Bedürfnisse bestehen beim betreuten Wohnen?
Die Befragung steht im Zusammenhang mit der Umsetzung der gesundheitspolitischen Gesamtplanung 2030 des Kantons Aargau. Künftig sollen sich die Gemeinden in Versorgungsregionen organisieren und gemeinsam eine Anlaufstelle für Fragen rund um das Alter sicherstellen. Die Ergebnisse der Befragung helfen den Gemeinden und den Regionalplanungsverbänden, die künftigen Angebote möglichst gut auf die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung auszurichten.
Den Auftrag für die Umfrage haben die Regionalplanungsverbände Mutschellen-Reusstal-Kelleramt und unteres Bünztal erteilt. Eine Analyse dieser Verbände zeigt, dass in beiden Regionen heute insgesamt rund 280 Plätze für betreutes Wohnen bestehen. Die Nachfrage sei jedoch grösser, heisst es in einer Mitteilung.
Die ausgewählten Personen erhalten den Fragebogen per Post und können ihn bis Ende Oktober 2026 ausfüllen. Die Befragung wird vom unabhängigen Befragungsinstitut DemoSCOPE durchgeführt; die Antworten werden vertraulich behandelt. Jeder ausgefüllte Fragebogen trage dazu bei, ein möglichst aussagekräftiges Bild der Bedürfnisse der älteren Bevölkerung zu erhalten. (mbe)