Das ging schnell – die Photovoltaikanlage auf dem Schulhausdach ist seit einer Woche in Betrieb
Die Photovoltaikanlage ist in Betrieb. Beim alten Schulhaus wurden erste Sanierungen beendet. Auch Garantiearbeiten bei der Schulerweiterung mit Doppelturnhalle wurden fristgerecht ...
Das ging schnell – die Photovoltaikanlage auf dem Schulhausdach ist seit einer Woche in Betrieb
Die Photovoltaikanlage ist in Betrieb. Beim alten Schulhaus wurden erste Sanierungen beendet. Auch Garantiearbeiten bei der Schulerweiterung mit Doppelturnhalle wurden fristgerecht abgeschlossen.
Seit einer Woche produziert die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulhauses Oberfeld in Mägenwil Strom. Dabei ist es noch nicht lange her, dass die Mägenwiler Stimmberechtigten den Kredit von 124 000 Franken für die Photovoltaikanlage bewilligt hatten. An der Gemeindeversammlung vom Juni 2025 hatte der Gemeinderat diesen Kredit beantragt, gleichzeitig mit einem Baukredit über 890 000 Franken für die Sanierung der alten Schulanlage Oberfeld aus dem Jahre 1973, die 1995 teilweise saniert worden war. Zwar hatten die Beträge an der letzten Sommer-Gmeind für Diskussionen gesorgt. Eine Dreiviertelmehrheit aber hiess Photovoltaikanlage und Sanierungsmassnahmen für das Schulhaus gut. – Immerhin hatte der Gemeinderat den Aufwand für die Sanierungsmassnahmen zweimal geprüft und im Vorfeld vieles gestrichen, sodass der ursprüngliche Betrag von rund 2,7 Millionen Franken auf 890 000 Franken schrumpfte und sich auf die wichtigsten Massnahmen beschränkte.
Seit Dezember, rund sechs Monate nach der Gemeindeversammlung, ist die Photovoltaikanlage nun auf dem Dach des alten Schulhauses montiert. «Ja», lacht Gemeindeammann Peter Wiederkehr, «wir haben vorwärts gemacht.» Sie hätten eine Arbeitsgruppe gebildet, welcher der zuständige Gemeinderat Leo Hüppi, Schulhauswart Matthias Geissmann, Gemeindeschreiber Matthias Däster und er selbst angehörten, und Bauvergaben geprüft. «Seit einer Woche ist die Anlage in Betrieb und liefert Strom für den Eigenbedarf der Schule sowie für weitere Gemeindeliegenschaften.» Dennoch benötigt die Gemeinde viel Strom aus dem Netz. «Besonders im Winter, wenn die Sonneneinstrahlung weniger intensiv ist», ergänzt der Ammann.
Schiebetüre und Lautsprecheranlage
Umgesetzt wurden seither zahlreiche weitere Sanierungsmassnahmen. Eine automatische Schiebetüre ersetzte beispielsweise die Türe beim Haupteingang. In verschiedenen Räumen wurde das Parkett geschliffen und neu versiegelt. Als dringend erwiesen sich Massnahmen im Bereich Haustechnik. Die Leittechnik und die elektrischen Installationen wurden auf Vordermann gebracht und eine Wasserenthärtungsanlage eingebaut, ebenso wie eine neue Lautsprecheranlage. «Letztere kommt unter anderem bei Notfällen zum Einsatz», so Wiederkehr, «oder falls das Schulhaus evakuiert werden müsste.» Grössere Massnahmen, welche die aktive Kühlung der Räume betreffen, auch die Erdbebensicherheit und die Dachsanierung, weil bei Starkregen Wasser durch undichte Stellen ins Gebäude dringt, stehen noch aus. In den Frühlings- oder in den Sommerferien könnten aber vermutlich auch diese Arbeiten realisiert werden, meint Peter Wiederkehr.
Die Gemeinde informierte ausserdem über den Abschluss der Garantiearbeiten an den neuen Schulanlagen. Im Jahr 2018 war das Schulhaus Oberfeld erweitert worden, gleichzeitig wurde die Doppelturnhalle realisiert. Vor Ablauf der Garantiefrist, die auf fünf Jahre angesetzt ist, hatte eine Kommission allfällige Mängel geprüft. Es seien zahlreiche Mängel festgestellt worden, welche zum grössten Teil durch die Unternehmungen behoben wurden oder noch behoben werden. Lediglich in einem Bereich konnte keine gütliche Einigung erzielt werden. Dabei handle es sich um einen ästhetischen Mangel an der Holzfassade, welcher die Funktion der Gebäude nicht einschränke, so Gemeindeschreiber Matthias Däster.
Heidi Hess