Wohlenschwil: Die Gründung der Optimasolar Genossenschaft wurde auf dem Nüeltschehof mit einem Fest gefeiert
Das Wetter konnte die Freude beim Fest nicht trüben. Gefeiert wurde mit der Öffentlichkeit die Neugründung der Optimasolar Genossenschaft Aargau ...
Wohlenschwil: Die Gründung der Optimasolar Genossenschaft wurde auf dem Nüeltschehof mit einem Fest gefeiert
Das Wetter konnte die Freude beim Fest nicht trüben. Gefeiert wurde mit der Öffentlichkeit die Neugründung der Optimasolar Genossenschaft Aargau auf dem Nüeltschehof.
Die Sonne liess sich definitiv nicht blicken – frostige Temperaturen herrschten stattdessen vor. Umso mehr genossen es die Festbesucher, eine Wurst oder ein Raclette vom Grill in der Traktorengarage zu essen. Nebenbei wurde sich über die Optimasolar Genossenschaft unterhalten. Und trotz der Kälte liessen es sich die Anwesenden nicht nehmen einen Blick auf das gut dokumentierte Projekt zu werfen und Auskünfte von den Verwaltungsratsmitgliedern – Präsidentin Elisabeth Stettler, Alex Füglistaller, Fabian Schatzmann und Bruno Sigel – einzuholen. Auf Plakaten war zu sehen, dass die neu gegründete Genossenschaft Optimasolar Aargau Solaranlagen auf grossen Dächern (ab 300 Quadratmetern) im Kanton Aargau finanziert, baut und betreut (der «Reussbote» berichtete am 13. März). Genutzt werden Dächer von Landwirtschafts- und Gewerbebetrieben, öffentlichen Bauten und Privathäusern. Ziel der Initianten der Solargenossenschaft ist es, Solarflächen im Aargau zu steigern und das Erreichen der Energiewende 2050 weiter voranzutreiben.
Anteilscheine wurden gezeichnet
Vor Ort konnte auch das erste geplante Projekt der Solargenossenschaft begutachtet werden. Das Pionierprojekt wird beim Nüeltschehof auf dem Dach der Fahrzeug- und Gerätehalle sowie auf dem Hofladen realisiert. Die Genossenschaft Optimasolar wird von Genossenschafterinnen und Genossenschaftern (private und juristische Personen) getragen. Mit diesem Kapital werden die Solaranlagen finanziert. Einige Besuchende nutzten gleich die Gelegenheit Anteilscheine zu zeichnen. So auch Hermann Amstutz aus Mellingen. «Ich habe vom Projekt im ‹Reussbote› erfahren», sagt er. Vor Ort waren auch Anwohnende des nahe gelegenen Feldwegs. Für sie sei das Projekt interessant. So könnten sie statt selbst eine kleine Anlage auf der Liegenschaft zu finanzieren, Strom von der Solargenossenschaft beziehen. Maja Pfister aus Wohlenschwil sagte vor Ort: «Ich finde das Projekt sehr innovativ.»
Debora Gattlen