Tägerig: Erfahrene Sportschützen und Neugierige, die oft das erste Mal schossen, nahmen am Traditionsanlass teil
Am 12. September fand bei herbstlich schönem Wetter in Tägerig das inzwischen zur Tradition gewordene Lottoschiessen statt.
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Tägerig: Erfahrene Sportschützen und Neugierige, die oft das erste Mal schossen, nahmen am Traditionsanlass teil
Am 12. September fand bei herbstlich schönem Wetter in Tägerig das inzwischen zur Tradition gewordene Lottoschiessen statt.
Deutlich mehr Besucher als in früheren Jahren fanden den Weg zum idyllisch am Waldrand gelegenen Tägeriger Schiessstand. Dass man einmal unverbindlich mit einem Gewehr schiessen kann, fand grossen Anklang, sowohl bei erfahrenen Sportschützen, wie auch bei Neugierigen, die es einfach mal versuchen wollten. So musste auch ein vom Vater übernommenes altes Sturmgewehr zuerst genau kontrolliert werden, es traf anschliessend erfreulich gut.
Gewinn wurde oft reinvestiert
Wobei eben nicht das Treffen der Mitte das Ziel war, sondern das Treffen einer auf dem Lottoschein aufgeführten Zahl. Wem das zwei- oder sogar mehrfach gelang, der erhielt Bargeld ausbezahlt. Oft wurde dieser Gewinn dann gleich wieder in eine weitere Runde investiert.
Reges Interesse fand das Langgewehr von 1917 oder ein modernes 90er mit dem aktuellsten Ringkorn. Da fanden sich ganze Gruppen erfahrener Schützen, die interessiert beobachteten, wie präzise solche Sportgeräte noch oder wieder sind. Aber auch Väter kamen und zeigten ihrem Nachwuchs, wie faszinierend dieser Sport sein kann. Erfahrene Schützenmeister vor Ort sorgten für die Sicherheit und zeigten den Jungen geduldig, wie das geht.
Festwirtschaft ersetzt die Beiz
Die Frage, wann der Anlass das nächste Mal stattfinden wird wurde öfters gestellt, kombiniert mit der Aussage «wir kommen sicher wieder». Wie gut es gefallen hat und, dass in Tägerig eine Beiz fehlt das zeigte sich dann draussen, wo spontan weitere Tische für die Festwirtschaft aufgestellt werden mussten. (wg/zVg)