Franziska Walker ist in Staretschwil aufgewachsen und lebt mit ihrem Mann in Stetten. Sie arbeitet als Filialleiterin und lässt es sich in der Freizeit gerne mit erholsamen Ferien, wohltuenden Massagen und feinem Essen gut gehen. Zu ihren Leidenschaften gehören unter anderem das ...
Franziska Walker ist in Staretschwil aufgewachsen und lebt mit ihrem Mann in Stetten. Sie arbeitet als Filialleiterin und lässt es sich in der Freizeit gerne mit erholsamen Ferien, wohltuenden Massagen und feinem Essen gut gehen. Zu ihren Leidenschaften gehören unter anderem das Sammeln und Tragen von Converse-Schuhen.
Ja, auch ich habe sie. Diese Tage. Die man am liebsten aus dem Kalender streichen möchte. Die fangen dann auch schon früh am Morgen an. Just in dem Moment, in dem der Wecker einem aus seinen Träumen reisst. (Vielen Dank an dieser Stelle, für deine täglichen Glanzleistungen.) Man spürt es schon, beim Aufstehen: Heute wird ein sch*** Tag!
Das ist dann auch meist wirklich so. Alles was schief laufen kann, läuft an diesen Tagen schief. Man kommt zu spät zur Arbeit. Denn, auf der Strasse herrscht Chaos und eine mittellange Schlange kriecht hinter einem Traktor her. (Nichts gegen die Bauern, auch ihr leistet täglich Grosses, wie mein Wecker.) Dank dem wilden Gegenverkehr kann man nicht überholen. Prompt kassiert man vom Chef eine Standpauke, weil man einige Minuten nach der Zeit im Geschäft ankommt. Es geht dann mit kleinen Dingen weiter. Man verschüttet das Getränk, natürlich über die neue Lederhandtasche. Bravo. Der Drucker hat keine Toner mehr. Der Bleistift lässt sich nicht ordentlich spitzen, weil die Mine immer wieder bricht. Natürlich hat der Lieblings-Imbiss wegen Krankheit geschlossen, weswegen man kein anständiges Mittagessen bekommt. Mit knurrendem Magen hofft man also auf einen kurzen Nachmittag. Haha, Witz komm raus! Eine Mail mit hoher Dringlichkeit landet im Posteingang. Man solle doch bitte nach Feierabend noch schnell bleiben. Der Chef will was verkünden. Na toll, auch dass noch. In der 4-Uhr-Pause, checkt man noch kurz die Lotto-Zahlen vom Vorabend und muss mit Schrecken feststellen: SCHON WIEDER NICHT GEWONNEN!! Wäre ja für so einen Tag auch zu schön gewesen. Das Universum gönnt einem aber auch wirklich nichts.
Nervlich total am Ende, geht es dann mit reichlich Verspätung doch noch in den wohlverdienten Feierabend. Die Heimfahrt verläuft ruhig, ist ja auch schon spät. Wenigstens das. Endlich zu Hause, passiert dann etwas absolut Magisches. Da ist dieser eine Mensch. Der einen in die Arme nimmt. Nun kann man wieder ruhig atmen. Der ganze Stress vom Tag fällt von einem ab. Wie die Blätter im Spätherbst von den Bäumen. Es braucht nicht viel an solchen Tagen. Nur ein paar Minuten mit dem richtigen Menschen. Schon ist die eigene kleine Welt wieder in Ordnung. Auch ich habe so einen Menschen. Diese Person macht meinen Rucksack, der mich durch mein Leben begleitet, etwas leichter. Vielen Dank auch dir, für deine tägliche Magie.