Niederrohrdorf: Musikreise der Harmonie Rohrdorf mit Besuch beim Hackbrett-Bauer, einem Oktoberfest und Sport
Nach vier Jahren war es endlich wieder so weit: Die Rohrdorfer Musikantinnen und Musikanten packten ihre Koffer und machten sich gemeinsam mit Partnerinnen, Partnern und ...
Niederrohrdorf: Musikreise der Harmonie Rohrdorf mit Besuch beim Hackbrett-Bauer, einem Oktoberfest und Sport
Nach vier Jahren war es endlich wieder so weit: Die Rohrdorfer Musikantinnen und Musikanten packten ihre Koffer und machten sich gemeinsam mit Partnerinnen, Partnern und Anhang auf zu einer mehrtägigen Musikreise.
Erstes Ziel war Urnäsch, wo der traditionelle Alpabzug stattfand.
Bereits auf der Anfahrt kam es zu einem ungeplanten Zwischenhalt: Eine vorbeiziehende Alpabzugsgruppe brachte den Car zum Stehen. Kurzerhand stiegen die Rohrdorfer aus und bestaunten das farbenfrohe Spektakel mit Geissen, Kühen und Pferden, begleitet von den typischen Zäuerlis. In Urnäsch blieb anschliessend genügend Zeit, den Handwerkermarkt zu besuchen und die verschiedenen Alpabzüge aus nächster Nähe zu erleben. Ein besonderes Highlight war das Säulirennen, bei dem einige Reiseteilnehmende ihr Glück versuchten – und teilweise sogar mit einem kleinen Gewinn belohnt wurden.
Hackbrettbauer besucht
Nach einem feinen Mittagessen im Gasthaus Bad Gonten führte die Reise weiter nach Appenzell. Dort öffnete Johannes Fuchs, einer der schweizweit nur noch vier verbliebenen Hackbrettbauer, die Türen zu seiner Werkstatt. Mit viel Fachwissen und Leidenschaft gab er spannende Einblicke in die Herstellung und Geschichte dieses traditionellen Instruments. Natürlich durfte dabei auch eine musikalische Kostprobe nicht fehlen.
Nach einem kurzen Zwischenstopp im Hotel in Uzwil wartete am Abend bereits der Höhepunkt der Reise: das Henauer Oktoberfest. Direkt nach dem Fassanstich durften die Rohrdorfer den Festabend musikalisch eröffnen und als «Vorgruppe» der Colibri’s für Stimmung sorgen. Mit viel Spielfreude und tatkräftiger Unterstützung des Publikums wurde der Festsaal schnell in Bewegung gebracht. Danach wurde gemeinsam gefeiert, gelacht und angestossen – stilecht, versteht sich, grösstenteils in Dirndl und Lederhose.
Spass am Discgolfen in St. Gallen
Am Sonntagmorgen hiess es nach dem Frühstück nochmals: aufbrechen. In St. Gallen wartete mit dem Discgolfen eine ganz andere Herausforderung. Ausgerüstet mit Frisbees galt es, verschiedene Parcours zu absolvieren und die Scheiben möglichst zielsicher in die dafür vorgesehenen Körbe zu versenken. Dass dabei nicht immer alles nach Plan lief, sorgte für zusätzliche Unterhaltung. So mancher Frisbee musste zunächst aus einem Gebüsch oder sogar aus einem Bachbett gerettet werden. Der sportliche Ehrgeiz war geweckt – vor allem aber kam der Spass nicht zu kurz. Nach einer wohlverdienten Stärkung im Restaurant Sennhof ging es schliesslich wieder Richtung Niederrohrdorf. (zVg)