Niederrohrdorf: Einsatz im Tau- und im Torfmoos
46 Personen arbeiteten im Tau- und im Torfmoos, dieses Jahr bei grosser Trockenheit. Vertreter des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf, des Feuerwehrvereins, der Jubla-Leiter, des Jagdvereins Torfmoos und Naturfreunde – auch ...
Niederrohrdorf: Einsatz im Tau- und im Torfmoos
46 Personen arbeiteten im Tau- und im Torfmoos, dieses Jahr bei grosser Trockenheit. Vertreter des Natur- und Vogelschutzvereins Niederrohrdorf, des Feuerwehrvereins, der Jubla-Leiter, des Jagdvereins Torfmoos und Naturfreunde – auch Gemeindeammann Gisela Greder packte mit an.
Um 8 Uhr wurde im Taumoos mit Zusammenrechen und Heraustragen des unter der Leitung des Försters Guido Schibli von einer Gruppe gemähten Riedgrases gestartet. Wegen des ausgebliebenen Regens waren Boden und Schnittgut trocken. Dies erleichterte die Arbeit. Der Graben führte kein Wasser. So konnten auch die Rohrkolben einfach entfernt werden, damit sie nicht ins Hochmoor versamen. Der Duft des Schnittgutes stach in die Nase und oft war ein Hauch von Kräutern wie Minze dabei. Da sprang ein «Heugümper» davon, dort erklang der Gesang eines Rohrsängers. Für manche ein idealer Ausgleich zur Arbeit am Computer. Erfahrene machen sich Gedanken: Wie wird es mit den Mooren, die einen wichtigen Teil zur Biodiversität und zum Klima beitragen, weitergehen, wenn es vermehrt zu so grossen Trockenheiten kommt? (zVg)