Mellingen: Beim Selbstunfall eines Busses wurde das Buswartehäuschen am Lindenplatz demoliert
Am Freitag vor 7 Uhr hat ein Bus der A-Welle das Buswartehäuschen am Lindenplatz beim Manövrieren touchiert, worauf die Konstruktion zu Bruch ging. Der Busfahrer begann ...
Mellingen: Beim Selbstunfall eines Busses wurde das Buswartehäuschen am Lindenplatz demoliert
Am Freitag vor 7 Uhr hat ein Bus der A-Welle das Buswartehäuschen am Lindenplatz beim Manövrieren touchiert, worauf die Konstruktion zu Bruch ging. Der Busfahrer begann gerade seinen Dienst.
Passanten staunten nicht schlecht, als sie das Buswartehäuschen am Freitagmorgen erblickten. Die Dächer waren ins Innere des Häuschens gefallen, die Metallkonstruktion mit den Seitenwänden war verbogen, Glasscheiben teilweise demoliert. Ein Vandalenakt? Nein. Im Rathaus Mellingen lief frühmorgens das Telefon heiss. «Ich habe die Meldung erhalten, dass ein Bus ins Bushäuschen gefahren ist», sagte Stadtschreiber Gregor Glaus auf Anfrage. «Wir können froh sein, dass nicht Schlimmeres passiert und es beim Sachschaden geblieben ist.» Es wurde niemand verletzt.
Ein Bus beschädigte das Häuschen
Laut Auskunft der Kantonspolizei, die mit einer Patrouille vor Ort war, ging die Meldung kurz vor 7 Uhr ein, dass das Buswartehäuschen am Lindenplatz beschädigt wurde. «Ein Bus ist ins Häuschen gefahren, er hat es wohl beim Manövrieren touchiert», sagt Mediensprecherin Kathrin Frei auf Anfrage. Laut Frei gibt es es keine weitere polizeiliche Ermittlung, da der Geschädigte mit dem Verursacher identisch sei. Der Bus habe aber keinen grossen Schaden erlitten. Es handelte sich um einen Bus der A-Welle. Verschiedene Transportunternehmen fahren mit Bussen durch Mellingen. «Es war kein Bus von uns», sagt ein Sprecher der Steffen Bus AG aus Remetschwil. Unsere Recherche ergab: Einem Chauffeur eines grossen Carunternehmens aus Rütihof ist das passiert. Er begann gerade seinen Dienst. Die Firma fährt den Shuttlebus zwischen den Haltestellen Lindenplatz, Heitersberg und Krone. Der Bus touchierte mit dem Spiegel mit Wucht die Haltestelle, worauf es zum Malheur kam. Zum Zeitpunkt des Unfalls sassen keine Passagiere im Bus und es stand auch niemand draussen. Der Busfahrer informierte die Polizei von sich aus.
Momentan kein Bushäuschen
Die Unfallstelle wurde am Freitagvormittag mit einem weiss-roten Band gesichert und abgesperrt. Gegen Mittag waren Handwerker am Werk, um die Konstruktion zurückzubauen, welche ein Sicherheitsrisiko darstellte. Eine Metallbaufirma aus Fischbach-Göslikon demontierte die Metall-Konstruktion des Häuschens und entfernte die kaputten Scheiben. Zudem hatte die Gemeinde Mellingen einen Pneukran aufgeboten, der das Häuschen anhob und entfernte. Das Buswartehäuschen gehört der Gemeinde und wird jetzt zum Versicherungsfall. «Wir müssen sehen, wie es weitergeht», sagt Stadtschreiber Gregor Glaus. «die Abklärungen sind am Laufen.» Vorläufig müssen die Passagiere nun ohne Unterstand auskommen.
Marc Benedetti