Dieses Jahr fand die Niederwiler Olma nach einem Jahr Corona-Zwangspause wieder statt
Sie ist legendär. Bis zu 6000 Landwirte aus der ganzen Schweiz pilgerten vor Corona zwischen Weihnachten und Neujahr an die Niederwiler Olma. Trotz weniger Besucher war die Stimmung bestens.
Es ...
Dieses Jahr fand die Niederwiler Olma nach einem Jahr Corona-Zwangspause wieder statt
Sie ist legendär. Bis zu 6000 Landwirte aus der ganzen Schweiz pilgerten vor Corona zwischen Weihnachten und Neujahr an die Niederwiler Olma. Trotz weniger Besucher war die Stimmung bestens.
Es war fast wie immer. Nur etwas fehlte. Die berühmte Schmittenbeiz. Nach dem Rundgang durch die Ausstellung mit über 350 Landmaschinen steht für viele Besucher der gesellige Teil mit fachsimpeln und Kontakte knüpfen im Vordergrund. Wegen den Corona-Auflagen fiel die Schmittenbeiz ins Wasser. Auch wenn dadurch wohl deutlich weniger Besucher vor Ort waren, liessen es sich einige Landwirte und Interessierte nicht nehmen, trotzdem die Ausstellung zu besuchen. So auch eine Gruppe Landwirte aus dem Jura und Solothurn. Sie kommen seit 30 Jahren gemeinsam an die Landmaschinenausstellung. «Sicherlich ist es gemütlicher in der Schmittenbeiz», sagt Hanspeter Jacquemai. «Wir haben aber Schwein, dass das Wetter so gut ist und wir uns draussen verpflegen können.» Die Stimmung war dementsprechend gut. Den Besuchern gefiel es sichtlich die legendäre Schmittenwurst der Reussthal Metzgerei von Thomas Peterhans auf den zwischen den Landmaschinen aufgestellten Festbänken zu geniessen. «Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen», sagt Brigitte Regli aus Niederrohrdorf. Für sie und ihren Mann Andreas ist es Tradition an die Ausstellung zu kommen. Heuer war zum ersten Mal Söhnchen Timo (16 Monate) mit von der Partie. Er war von den Traktoren und den Motorsägen fasziniert. «Wir freuen uns nach der letztjährigen Pause riesig über die Besucher», sagt Firmenchef Rolf Mäder. «Wir erhielten viele positive Feedbacks.» (dg)