Fussball Axpo Aargauer Cup 1/8 Final: Othmarsingen gewinnt gegen Beinwil am See mit 5:3 und ist somit unter den acht besten Teams
Dünkis Elf gewinnt ein irres Cupspiel auswärts gegen den FC Beinwil am See. Zur Halbzeit lagen die Bünztaler noch mit 1:3 zurück. In nur 18 ...
Fussball Axpo Aargauer Cup 1/8 Final: Othmarsingen gewinnt gegen Beinwil am See mit 5:3 und ist somit unter den acht besten Teams
Dünkis Elf gewinnt ein irres Cupspiel auswärts gegen den FC Beinwil am See. Zur Halbzeit lagen die Bünztaler noch mit 1:3 zurück. In nur 18 Minuten gelang ihnen die Kehrtwende durch spektakuläre Tore.
Halbzeit auf dem Sportplatz Strandbad in Beinwil am See: Der FC Othmarsingen lag 1:3 zurück. Die Kabinenansprache von Trainer Beat Dünki muss nicht lange gedauert haben, denn die Spieler erschienen fünf Minuten früher als der Gegner auf dem Platz. «Ich will nicht preisgeben, was ich meinen Spielern gesagt habe. Aber es war wohl das Richtige», sagt Trainer Beat Dünki nach dem Spiel. Dass es richtig war, zeigte die erste Aktion nach der Pause. Kaliston Thiruchelvam spielte einen Pass in den Strafraum, welchen Justin Brahimaj nur noch einschieben musste. Identisch, wie beim ersten Treffer der Falkenmatt-Elf, nur, dass die zwei Akteure einen Rollentausch gemacht haben. 3:2-Anschlusstreffer. Die Beinwiler waren sichtlich geschockt vom Pressing und Aufbauspiel der Othmarsinger. Die Mannschaft war im Gegensatz zur ersten Halbzeit wie verwandelt.
Zwei Traumtore in acht Minuten
Mit dem Schwung vom 3:2-Anschlusstreffer erarbeiteten sich die Bünztaler Chance um Chance. So auch in der 59. Minute, als der Ball bei Captain Albert Pjetri landete. Dieser fackelte nicht lange und hämmerte die Kugel mit gefühlten 200 km/h ins Lattenkreuz zum 3:3-Ausgleich. Othmarsinger-Ekstase auf dem Sportplatz in Beinwil am See. Von nun an war nur noch Dünkis Mannschaft am Drücker. «Ich habe es gespürt, dass wir gewinnen werden», sagte Captain Albert Pjetri nach dem Spiel. So dauerte es nicht mehr lange, bis der FC0 den nächsten Angriff startete. Wie beim Ausgleichstreffer landete nach einem Eckball das Spielgerät bei einem FCO-Spieler. Diesmal bei Jeton Bushaj. Dieser wollte es seinem Captain gleichtun, zog ab und hämmerte den Ball in die Maschen. Spieler und Zuschauer des FCO waren förmlich ausser sich. 18 Minuten dauerte die FCO-Show und das Weiterkommen im Cup lag zum Greifen nahe. Spätestens beim 5:3 von Justin Brahimaj waren sich die Othmarsinger ihrer Sache sicher. Nach einen Prellball im Strafraum stand Brahimaj goldrichtig und verwertete.
Viele Stammspieler fehlten
Somit gelang dem FC Othmarsingen die Wende, die ihnen nach der ersten Halbzeit keiner mehr zutraute. Auch wenn Dünki an diesem Abend auf wichtige Spieler verzichten musste. Dölf Bieri fehlte gesperrt und Topskorer Hajrullah Murati musste krankheitsbedingt pausieren. Auch Verteidigungschef Manuel Bürgisser musste das Spiel von den Zuschauerrängen her betrachten. Sein Ersatz, Artan Lukaj, der nach einer langen Verletzungspause zurück war, ersetzte ihn mit Bravour. «Die Reaktion nach dem Rückstand hat mir gefallen. Wir sind verdient eine Runde weiter», sagt Dünki. (rizu)
Match-Telegramm
FC Beinwil a. S. – FC Othmarsingen 3:5 (3:1)
Strandbad, 159 Zuschauer
Tore: 10. Bruno Merz 1:0, 27. Bruno Merz 2:0, 35. Kaliston Thiruchelvam 2:1, 40. Dario Holliger 3:1, 49. Justin Brahimaj 3:2, 59. Albert Pjetri 3:3, 67. Jeton Bushaj 3:4, 76. Justin Brahimaj 3:5
FC Othmarsingen: André Iten, Luca Ilceski, Artan Lukaj, Robert Lukaj, Markelian Gjomarkaj, Jeton Bushaj, Livio Wild, Albert Pjetri, Kaliston Thiruchelvam, Justin Brahimaj, Leandro Schatzmann